Steve Jobs wird posthum mit Grammy ausgezeichnet
Der kürzlich verstorbene Mitbegründer und langjährige Konzernchef von Apple, Steve Jobs, wird posthum mit einem Grammy Award geehrt. Dabei handelt es sich um die höchste Auszeichnung der Musikbranche in den USA, die mit dem Oscar aus dem Film-Segment vergleichbar ist.
Die Jury begründete ihre Wahl damit, dass unter der Leitung von Jobs Produkte und Technologien geschaffen wurden, die den Weg, wie Musik, aber auch Fernseh-Produktionen, Filme und Bücher konsumiert werden, verändert haben. Insbesondere der iPod und iTunes mit seinem angebundenen iTunes Store hätten die Verbreitungswege von Songs revolutioniert, wofür Jobs als kreativer Visionär maßgeblich verantwortlich sei.
Zwar gab es schon vor dem vor rund zehn Jahren gestarteten iPod mobile Player für digitale Musik, doch erst Apple gelang es, dieser Produktkategorie vollständig zum Durchbruch zu verhelfen. 2003 startete Apple außerdem seinen iTunes Store, der quasi das erste Online-Angebot war, wo Musik zu Konditionen, die auch für den Nutzer akzeptabel waren, gekauft werden konnte. Zuvor hatte man sich stets mit proprietären Formaten und äußerst strikten DRM-Einschränkungen herumplagen müssen.
Steve Jobs reiste zu dieser Zeit von einem Major Label zum anderen und rang den eingefahrenen Managements der Musikindustrie langsam immer größere Zugeständnisse ab. Seinem Einsatz ist es maßgeblich mit zu verdanken, dass sich Musik heute online auch ohne die Beschränkungen eines Kopierschutzes kaufen lässt.
Durch die Vorreiterrolle beim Musikvertrieb im Internet stieg Apple schließlich zum größten Musikhändler der Welt auf. Der Erfolg in diesem Bereich ist ein wesentlicher Teil der Basis, auf der der Computer-Konzern schließlich zum wertvollsten Unternehmen der Welt wurde.
Apple hatte im Jahr 2002 bereits als Unternehmen einen Grammy Award erhalten, damals im Bereich Technik. Die Jury würdigte damals die "herausragende technische Bedeutung" der Firma im Recording-Bereich, in dem die Produkte aus Cupertino sehr weit verbreitet sind. Daran habe sich bis heute nichts geändert, merkte man in der diesjährigen Bekanntgabe an.
Zwar gab es schon vor dem vor rund zehn Jahren gestarteten iPod mobile Player für digitale Musik, doch erst Apple gelang es, dieser Produktkategorie vollständig zum Durchbruch zu verhelfen. 2003 startete Apple außerdem seinen iTunes Store, der quasi das erste Online-Angebot war, wo Musik zu Konditionen, die auch für den Nutzer akzeptabel waren, gekauft werden konnte. Zuvor hatte man sich stets mit proprietären Formaten und äußerst strikten DRM-Einschränkungen herumplagen müssen.
Steve Jobs reiste zu dieser Zeit von einem Major Label zum anderen und rang den eingefahrenen Managements der Musikindustrie langsam immer größere Zugeständnisse ab. Seinem Einsatz ist es maßgeblich mit zu verdanken, dass sich Musik heute online auch ohne die Beschränkungen eines Kopierschutzes kaufen lässt.
Durch die Vorreiterrolle beim Musikvertrieb im Internet stieg Apple schließlich zum größten Musikhändler der Welt auf. Der Erfolg in diesem Bereich ist ein wesentlicher Teil der Basis, auf der der Computer-Konzern schließlich zum wertvollsten Unternehmen der Welt wurde.
Apple hatte im Jahr 2002 bereits als Unternehmen einen Grammy Award erhalten, damals im Bereich Technik. Die Jury würdigte damals die "herausragende technische Bedeutung" der Firma im Recording-Bereich, in dem die Produkte aus Cupertino sehr weit verbreitet sind. Daran habe sich bis heute nichts geändert, merkte man in der diesjährigen Bekanntgabe an.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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