EU-Kommission ermittelt gegen Verlage und Apple
Die EU-Kommission hat heute bekannt gegeben, dass sie eine offizielle Wettbewerbsuntersuchung hinsichtlich des Verkaufs von E-Books eröffnet hat. Fünf Buchverlagen sowie Apple wird vorgeworfen, möglicherweise "rechtswidrige Vereinbarungen" geschlossen zu haben.
Wie 'TechCrunch' berichtet, haben die EU-Wettbewerbshüter drei europäische und zwei US-amerikanische Verlage ins Visier genommen: Hachette Livre (Lagardère Publishing, Frankreich), Harper Collins (News Corp., USA), Simon & Schuster (CBS Corp., USA), Penguin (Pearson Group, Großbritannien) und die deutsche Verlagsgruppe Georg von Holzbrinck stehen unter Verdacht, "möglicherweise mit Hilfe von Apple" (über deren Vertriebskanal iBooks) gegen kartellrechtliche Bestimmungen verstoßen zu haben.
In einer Pressemitteilung heißt es, dass die EU-Kommission untersuchen werde, "ob diese Verlagsgruppen und Apple an illegalen Vereinbarungen oder Handlungen beteiligt waren, die zum Ziel oder zur Folge hatten, den Wettbewerb in der EU oder im europäischen Wirtschaftsraum zu beschränken."
Außerdem wollen die Wettbewerbshüter der Europäischen Union "Art und Bedingungen der Vertretungsverträge, die die zuvor genannten fünf Verlage mit Einzelhändlern für den Verkauf von E-Books geschlossen haben" prüfen.
Als Hintergrund gab die EU-Kommission an, dass man im März 2011 unangekündigt die Geschäftsräume mehrerer verdächtigter Unternehmen durchsucht habe. Die Ermittlungen wurden parallel von der EU und dem britischen Kartellbehörde "Office of Fair Trading" (OFT) durchgeführt.
Einen Zeitrahmen für die Untersuchung gab die EU-Kommission nicht bekannt, da dies von "vielen Faktoren" abhänge, darunter die Komplexität jedes einzelnen Falles, die Bereitschaft der einzelnen Unternehmen zur Kooperation bzw. welche rechtlichen Mittel die verdächtigten Firmen zur ihrer Verteidigung ergreifen werden.
In einer Pressemitteilung heißt es, dass die EU-Kommission untersuchen werde, "ob diese Verlagsgruppen und Apple an illegalen Vereinbarungen oder Handlungen beteiligt waren, die zum Ziel oder zur Folge hatten, den Wettbewerb in der EU oder im europäischen Wirtschaftsraum zu beschränken."
Außerdem wollen die Wettbewerbshüter der Europäischen Union "Art und Bedingungen der Vertretungsverträge, die die zuvor genannten fünf Verlage mit Einzelhändlern für den Verkauf von E-Books geschlossen haben" prüfen.
Als Hintergrund gab die EU-Kommission an, dass man im März 2011 unangekündigt die Geschäftsräume mehrerer verdächtigter Unternehmen durchsucht habe. Die Ermittlungen wurden parallel von der EU und dem britischen Kartellbehörde "Office of Fair Trading" (OFT) durchgeführt.
Einen Zeitrahmen für die Untersuchung gab die EU-Kommission nicht bekannt, da dies von "vielen Faktoren" abhänge, darunter die Komplexität jedes einzelnen Falles, die Bereitschaft der einzelnen Unternehmen zur Kooperation bzw. welche rechtlichen Mittel die verdächtigten Firmen zur ihrer Verteidigung ergreifen werden.
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