Intel: Vorstoß in Markt für TV-Chips ist gescheitert
Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat die Pläne aufgegeben, mit seinen Chips zukünftig auch in Fernsehern präsent zu sein. Bisher ist es dem Unternehmen nicht gelungen, in dem Markt Fuß zu fassen, berichtete die US-Wirtschaftsnachrichtenagentur 'Bloomberg' unter Berufung auf die Konzernsprecherin Claudine Mangano.
Demnach werde Intel weiterhin seine Kunden im Bereich der Set-Top-Box-Hersteller beliefern. Allerdings verfolgt man nicht mehr das Ziel, sich als großer Anbieter in dem Markt zu etablieren. Die Ressourcen, die in der Vergangenheit in die Entwicklung entsprechender Produkte flossen, sollen statt dessen dazu beitragen, Intels Bemühungen voranzubringen, am schnell wachsenden Markt für Tablet-Systeme teilzuhaben.
"Es handelt sich um eine rein geschäftliche Entscheidung. Wir nehmen diese Ressourcen und teilen sie einem Bereich zu, der für das Unternehmen Priorität hat", sagte Mangano. Man habe entschieden, dass die Entwickler der Digital Home Group sich stärker auf Tablets, Smartphones und Ultrabooks konzentrieren sollen.
Intel-Chef Paul Otellini hatte ursprünglich angekündigt, verstärkt auch im Bereich der Unterhaltungselektronik Fuß fassen zu wollen, um Intel weniger abhängig vom Computer-Markt zu machen. Dabei konnte das Unternehmen durchaus einige Kunden gewinnen. So bestellte beispielsweise Comcast als größter Kabelnetzbetreiber der USA Atom-Prozessoren für Set-Top-Boxen.
Auch einige europäische Hersteller sprangen auf die Plattform auf. Die Google TV-Produkte von Sony und Logitech beruhten ebenso auf Intel-Technologien. Allerdings genügte das nicht, um das eigentliche Ziel zu erreichen. Der Absatz in dem Bereich blieb so klein, dass es sich nicht einmal lohnte, ihn in den Geschäftsberichten separat auszuweisen.
Intels Problem war dabei durchaus auch technischer Natur: Selbst angepasste Atoms waren nie in der Lage, eine Vergleichbare Qualität zu bringen, wie die Chips von Anbietern wie Samsung oder Sony, die bereits viele Jahre mehr Erfahrung sammeln konnten.
"Es handelt sich um eine rein geschäftliche Entscheidung. Wir nehmen diese Ressourcen und teilen sie einem Bereich zu, der für das Unternehmen Priorität hat", sagte Mangano. Man habe entschieden, dass die Entwickler der Digital Home Group sich stärker auf Tablets, Smartphones und Ultrabooks konzentrieren sollen.
Intel-Chef Paul Otellini hatte ursprünglich angekündigt, verstärkt auch im Bereich der Unterhaltungselektronik Fuß fassen zu wollen, um Intel weniger abhängig vom Computer-Markt zu machen. Dabei konnte das Unternehmen durchaus einige Kunden gewinnen. So bestellte beispielsweise Comcast als größter Kabelnetzbetreiber der USA Atom-Prozessoren für Set-Top-Boxen.
Auch einige europäische Hersteller sprangen auf die Plattform auf. Die Google TV-Produkte von Sony und Logitech beruhten ebenso auf Intel-Technologien. Allerdings genügte das nicht, um das eigentliche Ziel zu erreichen. Der Absatz in dem Bereich blieb so klein, dass es sich nicht einmal lohnte, ihn in den Geschäftsberichten separat auszuweisen.
Intels Problem war dabei durchaus auch technischer Natur: Selbst angepasste Atoms waren nie in der Lage, eine Vergleichbare Qualität zu bringen, wie die Chips von Anbietern wie Samsung oder Sony, die bereits viele Jahre mehr Erfahrung sammeln konnten.
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