Massenhafte Daten-Anfragen überfordern Facebook
Eine Protestaktion, die von Datenschutz-Aktivisten initiiert wurde, überfordert aktuell die zuständigen Stellen beim Social Network Facebook. Zahlreiche Nutzer aus Europa verlangen derzeit Auskunft darüber, welche Daten über sie genau gespeichert sind.
Ziel der Aktion ist es, Facebook dazu zu bewegen, zukünftig weniger Informationen über seine Mitglieder aufzubewahren. Aktuell werden Daten, die einmal auf der Plattform bereitgestellt wurden, für immer vorgehalten. Weder Nachrichten, noch Chat-Protokolle oder Fotos lassen sich real löschen, sondern verbleiben in den Datenbanken.
Einzelne Datenschutz-Aktivisten nutzten in der letzten Zeit die europäischen Richtlinien, nach denen Unternehmen verpflichtet sind, Privatpersonen detailliert Auskunft darüber zu geben, welche Informationen über sie gespeichert sind. Sie schickten entsprechende Anfragen an Facebook.
Das Social Network ist dann verpflichtet, auf einem rechtlich verbindlichen Kommunikationsweg zu reagieren - also die Antwort per Post zu schicken. Facebook tut dies in Form der Zusendung einer CD, auf der die gespeicherten Daten enthalten sind. Auf dieser findet der Nutzer dann in der Regel eine PDF-Datei, die meist weit mehr als tausend Seiten umfasst und mehrere hundert Megabyte groß ist.
Nachdem anfangs nur einige Wenige entsprechende Anfragen an Facebook stellten, kam es zu Aufrufen, dies in größerer Zahl zu tun. Das Unternehmen sollte so darauf aufmerksam gemacht werden, dass es seinen Nutzern nicht egal ist, welche Datenmengen über die Plattform erfasst und unbegrenzt aufbewahrt werden.
Das für die Bearbeitung der Anfragen zuständige Team bei Facebook ist inzwischen auch schon komplett überfordert. Bei einer Reihe von Nutzern sind inzwischen E-Mails eingegangen, in denen das Unternehmen darauf verweist, dass man die 40-tägige Frist, in der solche Auskunftsersuchen eigentlich beantwortet werden müssen, nicht wird einhalten können.
"Wir bedanken uns für Ihre Geduld und werden so schnell es geht antworten. Wir sind dabei unseren Prozess zur Bearbeitung von Anfragen zu optimieren", heißt es in den Mitteilungen. Explizit wird darauf verwiesen, dass man mit einer solchen Flut von Anfragen nicht gerechnet habe.
Weitere Informationen: "Antrag auf Herausgabe persönlicher Daten" bei Facebook
Einzelne Datenschutz-Aktivisten nutzten in der letzten Zeit die europäischen Richtlinien, nach denen Unternehmen verpflichtet sind, Privatpersonen detailliert Auskunft darüber zu geben, welche Informationen über sie gespeichert sind. Sie schickten entsprechende Anfragen an Facebook.
Das Social Network ist dann verpflichtet, auf einem rechtlich verbindlichen Kommunikationsweg zu reagieren - also die Antwort per Post zu schicken. Facebook tut dies in Form der Zusendung einer CD, auf der die gespeicherten Daten enthalten sind. Auf dieser findet der Nutzer dann in der Regel eine PDF-Datei, die meist weit mehr als tausend Seiten umfasst und mehrere hundert Megabyte groß ist.
Nachdem anfangs nur einige Wenige entsprechende Anfragen an Facebook stellten, kam es zu Aufrufen, dies in größerer Zahl zu tun. Das Unternehmen sollte so darauf aufmerksam gemacht werden, dass es seinen Nutzern nicht egal ist, welche Datenmengen über die Plattform erfasst und unbegrenzt aufbewahrt werden.
Das für die Bearbeitung der Anfragen zuständige Team bei Facebook ist inzwischen auch schon komplett überfordert. Bei einer Reihe von Nutzern sind inzwischen E-Mails eingegangen, in denen das Unternehmen darauf verweist, dass man die 40-tägige Frist, in der solche Auskunftsersuchen eigentlich beantwortet werden müssen, nicht wird einhalten können.
"Wir bedanken uns für Ihre Geduld und werden so schnell es geht antworten. Wir sind dabei unseren Prozess zur Bearbeitung von Anfragen zu optimieren", heißt es in den Mitteilungen. Explizit wird darauf verwiesen, dass man mit einer solchen Flut von Anfragen nicht gerechnet habe.
Weitere Informationen: "Antrag auf Herausgabe persönlicher Daten" bei Facebook
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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