Google+ hat in Deutschland nur 1,5 % Reichweite
Laut einer GfK-Studie verwenden gerade einmal 1,5 Prozent aller deutschen Internet-Nutzer Google+. Facebook dagegen konnte seine Reichweite ausbauen und lag im August erstmals über 50 Prozent.
Eine große Überraschung ist es nicht: Der typische Benutzer des sozialen Netzwerkes Google+ ist jung, männlich, besser gebildet und größtenteils (zu 93 Prozent) täglich im Internet unterwegs. Das zumindest hat die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in einer im August durchgeführten Studie herausgefunden.
Die Untersuchung des Marktforschungsunternehmens, die 'Internet World Business' vorliegt, verrät auch Zahlen des erst vor kurzem gestarteten Facebook-Konkurrenten für Deutschland. Im August haben 1,5 Prozent aller deutschen Internetnutzer mindestens einmal Google+ aufgerufen.
Platzhirsch Facebook hat seine marktbeherrschende Stellung in Deutschland dagegen ausgebaut: Die Reichweite lag im August erstmals über 50 Prozent, genauer gesagt sind es 52,2 Prozent. An zweiter Stelle der Reichweiten-Wertung liegt Wer kennt Wen (11,6 Prozent), dahinter folgen meinVZ (6,2 Prozent), Xing (3,7 Prozent) und studiVZ (3,6 Prozent). Bitter für Google: Selbst das dahinsiechende MySpace kommt mit 3,1 Prozent Reichweite auf bessere Zahlen als Google+.
Diese vermeintlich schwache Leistung von Google+ hat ein GfK-Sprecher gegenüber dem Business-Magazin allerdings relativiert: "Kleine Social Networks, die schon seit einigen Jahren auf dem Markt sind, haben bis heute noch keine 1,5 Prozent Reichweite", so Florian Renz, Marketing Consultant bei GfK Panel Services Deutschland gegenüber Internet World Business.
Nutzer von Google+ sind allerdings generell viel in sozialen Netzwerken unterwegs: 90 Prozent von ihnen sind auch auf Facebook zu finden, 20 Prozent besuchen regelmäßig Xing. Interessant dabei: Gemessen an der Verweildauer verbringt ein durchschnittlicher Google+-User auf Facebook doppelt so viel Zeit wie ein Nur-Facebook-Nutzer.
Platzhirsch Facebook hat seine marktbeherrschende Stellung in Deutschland dagegen ausgebaut: Die Reichweite lag im August erstmals über 50 Prozent, genauer gesagt sind es 52,2 Prozent. An zweiter Stelle der Reichweiten-Wertung liegt Wer kennt Wen (11,6 Prozent), dahinter folgen meinVZ (6,2 Prozent), Xing (3,7 Prozent) und studiVZ (3,6 Prozent). Bitter für Google: Selbst das dahinsiechende MySpace kommt mit 3,1 Prozent Reichweite auf bessere Zahlen als Google+.
Diese vermeintlich schwache Leistung von Google+ hat ein GfK-Sprecher gegenüber dem Business-Magazin allerdings relativiert: "Kleine Social Networks, die schon seit einigen Jahren auf dem Markt sind, haben bis heute noch keine 1,5 Prozent Reichweite", so Florian Renz, Marketing Consultant bei GfK Panel Services Deutschland gegenüber Internet World Business.
Nutzer von Google+ sind allerdings generell viel in sozialen Netzwerken unterwegs: 90 Prozent von ihnen sind auch auf Facebook zu finden, 20 Prozent besuchen regelmäßig Xing. Interessant dabei: Gemessen an der Verweildauer verbringt ein durchschnittlicher Google+-User auf Facebook doppelt so viel Zeit wie ein Nur-Facebook-Nutzer.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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