Broadcom bereitet Angriff in mobilen Netzen vor
Der Chiphersteller Broadcom wird das Unternehmen NetLogic Microsystems übernehmen. 3,7 Milliarden Dollar investiert der Konzern in den Zukauf, mit dem man sich im Bereich der Netzwerk-Komponenten besser aufstellen will. NetLogic hat sich auf Technologien zur Bereitstellung mobiler Internet-Zugänge und der Auslieferung von Videos über drahtlose Netze spezialisiert.
Die Firma zählt unter anderem Netzwerkausrüster wie Huawei und Handyhersteller wie ZTE zu seinen Kunden. Broadcom will seine bestehenden Beziehungen allerdings nutzen, um hier eine größere Breite zu erreichen und stärker vom Boom bei Smartphones und Tablets zu profitieren.
Beide Unternehmen haben dem Deal nach eigenen Angaben bereits zugestimmt. Der Abschluss der Übernahme wird voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2012 vermeldet werden können. Broadcom rechnet damit, dass sich der Zukauf dann bereits im kommenden Geschäftsjahr spürbar auf die Gewinnentwicklung auswirken wird.
Immerhin geht man davon aus, das eigene Geschäft mit Netzwerk-Chips für den Mobilfunkbereich durch die Akquisition etwa verdoppeln zu können. Perspektivisch könnte es sogar noch mehr werden, immerhin hat NetLogic seinen Umsatz inzwischen acht Jahre infolge jeweils steigern können, da der Bedarf an Mobilfunk-Equipment beständig zunahm.
Die Prozessoren des Unternehmens erkennen eigenständig, welche Art von Daten aktuell durch sie in einem Netzwerk weitergeleitet werden, und nehmen Priorisierungen vor. Dadurch soll die Effizienz eines Netzes verbessert werden, während Anwendungen wie Videostreaming eine flüssigere Datenübertragung bereitgestellt wird.
Bei Broadcom hat dieser Bereich aktuell einen Umsatzanteil von rund 23 Prozent. Nach der Integration von NetLogic wird er ein gutes Stück höher liegen. Der Kaufpreis liegt 60 Prozent über dem Aktienkurs der letzten 20 Tage, was laut Broadcom-Chef Scott McGregor angesichts des zu erwartenden Wachstums aber gerechtfertigt ist.
Beide Unternehmen haben dem Deal nach eigenen Angaben bereits zugestimmt. Der Abschluss der Übernahme wird voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2012 vermeldet werden können. Broadcom rechnet damit, dass sich der Zukauf dann bereits im kommenden Geschäftsjahr spürbar auf die Gewinnentwicklung auswirken wird.
Immerhin geht man davon aus, das eigene Geschäft mit Netzwerk-Chips für den Mobilfunkbereich durch die Akquisition etwa verdoppeln zu können. Perspektivisch könnte es sogar noch mehr werden, immerhin hat NetLogic seinen Umsatz inzwischen acht Jahre infolge jeweils steigern können, da der Bedarf an Mobilfunk-Equipment beständig zunahm.
Die Prozessoren des Unternehmens erkennen eigenständig, welche Art von Daten aktuell durch sie in einem Netzwerk weitergeleitet werden, und nehmen Priorisierungen vor. Dadurch soll die Effizienz eines Netzes verbessert werden, während Anwendungen wie Videostreaming eine flüssigere Datenübertragung bereitgestellt wird.
Bei Broadcom hat dieser Bereich aktuell einen Umsatzanteil von rund 23 Prozent. Nach der Integration von NetLogic wird er ein gutes Stück höher liegen. Der Kaufpreis liegt 60 Prozent über dem Aktienkurs der letzten 20 Tage, was laut Broadcom-Chef Scott McGregor angesichts des zu erwartenden Wachstums aber gerechtfertigt ist.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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