NetCologne will mit der Glasfaser weiter expandieren

Der lokale Netzbetreiber NetCologne treibt den Ausbau seiner Infrastruktur voran und erwägt im Rahmen von Partnerschaften auch die Expansion über das bisherige Tätigkeitsgebiet hinaus. Eine zentrale Rolle nimmt dabei die Weiterentwicklung des Glasfaser-Backbones ein, den man im Rahmen von Fibre-to-the-Building (FTTB)-Projekten bis in Gebäude legt. Damit ist das Unternehmen auf der letzten Meile nicht mehr auf Leitungen der Deutschen Telekom angewiesen. Das spart nach Angaben des Unternehmens Kosten und ermöglicht ein größeres Leistungsangebot. Ende 2010 waren rund 22.000 Gebäude (Vorjahr: 15.500) an das FTTB-Netz von NetCologne angeschlossen und rund 50.000 Kunden aufgeschaltet (Vorjahr: 36.000).

Den weiteren Ausbau der Infrastruktur sieht NetCologne-Chef Hans Konle als eine Investition in die Zukunft, denn in den kommenden Jahren werde die Vielfalt der Online-Anwendungen und damit der Bandbreitenbedarf stark zunehmen. "Ich kann mir durchaus vorstellen, dieses Know-how auch Kommunen außerhalb unseres heutigen Vertriebsgebietes in Form von Breitband-Partnerschaften zur Verfügung zu stellen", sagte er hinsichtlich möglichen Expansions-Bestrebungen.

Das letzte Geschäftsjahr schloss NetCologne mit einem Gewinn vor Steuern und Sonderposten von 16,8 Millionen Euro ab, während im Vorjahr 11,1 Millionen Euro erreicht wurden. Der Umsatz des Jahres 2010 betrug 250 Millionen Euro. Zum Jahresende 2010 betrieb NetCologne rund 280.000 TAL-Anschlüsse und rund 91.000 Anschlüsse am eigenen Netz. Hinzu kamen 28.000 Mobilfunkkunden. Logo, Provider, Kabelnetzbetreiber, Isp, Netcologne, Internet Service Provider Logo, Provider, Kabelnetzbetreiber, Isp, Netcologne, Internet Service Provider NetCologne
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