Google kauft Modu-Patente: Jacken fürs Handy
Der Suchmaschinenbetreiber gibt für die Patente 17 Millionen Schekel aus, was etwa 3,4 Millionen Euro entspricht. Die Firma wird seit Beginn des Jahres Stück für Stück verkauft, da sie zahlungsunfähig wurde. Das Konzept der modularen Handys wurde im Februar 2008 zum ersten Mal demonstriert. Insgesamt schuldet Modu den diversen Geldgebern, die in das Startup investiert haben, etwa 90 Millionen Euro.
Modu
Modu hatte ein Konzept entwickelt, das ein Basisgerät mit allen wichtigen Funktionen eines Handys beinhaltet. Zusatzfunktionen erhält man, wenn man es in so genannte Jackets steckt. Diese bringen nicht nur neue Funktionen mit, sondern auch technische Verbesserungen. So wird das Handy beim Joggen über ein Jacket zum MP3-Player mit einfachen Tasten, um die Musikwiedergabe zu steuern. Sogar die Display-Auflösung kann über ein Jacket vergrößert werden. Der Anwender hat immer Zugriff auf seine Daten, da diese auf dem Basisgerät gespeichert werden.
Das nur 40 Gramm schwere Basisgerät in Scheckkartegröße wurde in Großbritannien zeitweise für etwa 150 Euro angeboten. Die Jackets sollten je nach Funktionsweise für 35 bis 60 Euro verkauft werden, allerdings fanden sich kaum Abnehmer. Das Modu-Handy ließ sich beispielsweise in einen Sportcomputer oder einen digitalen Bilderrahmen verwandeln.
Da Google nun die Patente gekauft hat, wäre es denkbar, dass es zukünftig Android-Smartphones geben wird, die nach diesem Konzept aufgebaut sind. Ein einfaches Smartphone mit nur wenigen Basisfunktionen ließe sich günstig anbieten und könnte von den Käufern individuell angepasst werden. Ob es bereits entsprechende Pläne gibt, ist jedoch nicht bekannt.
Modu
Modu hatte ein Konzept entwickelt, das ein Basisgerät mit allen wichtigen Funktionen eines Handys beinhaltet. Zusatzfunktionen erhält man, wenn man es in so genannte Jackets steckt. Diese bringen nicht nur neue Funktionen mit, sondern auch technische Verbesserungen. So wird das Handy beim Joggen über ein Jacket zum MP3-Player mit einfachen Tasten, um die Musikwiedergabe zu steuern. Sogar die Display-Auflösung kann über ein Jacket vergrößert werden. Der Anwender hat immer Zugriff auf seine Daten, da diese auf dem Basisgerät gespeichert werden.
Das nur 40 Gramm schwere Basisgerät in Scheckkartegröße wurde in Großbritannien zeitweise für etwa 150 Euro angeboten. Die Jackets sollten je nach Funktionsweise für 35 bis 60 Euro verkauft werden, allerdings fanden sich kaum Abnehmer. Das Modu-Handy ließ sich beispielsweise in einen Sportcomputer oder einen digitalen Bilderrahmen verwandeln.
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