Fraunhofer: Transparente Forschung per Blog
Bei diesem handelt es sich nicht um eine weitere Seite der bereits zahlreich vorhandenen Science-Blogs in denen Wissenschaftler mehr oder weniger verständlich zu verschiedenen Themen Stellung nehmen. Diese ziehen in der Regel ein Publikum an, dass ebenfalls aus dem akademischen Umfeld stammt.
Um nun aber auch Nutzern, die keinen wissenschaftlichen Hintergrund haben, eine Brücke in die Welt der Forschung zu bauen, hat man sich bei Fraunhofer prominente Unterstützung ins Boot geholt. Der Blogger, Autor und Werbetexter Sascha Lobo soll für eine verständliche Aufbereitung der Themen sorgen. Aber auch die Science-Blogger Lars Fischer (Fischblog) und Florian Freistetter (Astrodicticum Simplex) werden an dem Projekt mitarbeiten.
Eines der Konzepte, mit denen im Forschungs-Blog Themen präsentiert werden sollen, ist das Dual-Blogging. Dabei werden dem Leser zwei Spalten präsentiert. In der einen ist der Fachtext enthalten, während die andere den Inhalt in einer Spache wiedergibt, die normale Nutzer auch in der Mittagspause als unterhaltsame Lektüre empfinden können. Zum Start wird dieses Konzept anhand einer Abhandlung über Eiscreme vorgeführt.
Fraunhofer sieht das neue Blog aber auch nicht einfach nur als neues Angebot zur Vermittlung seiner Inhalte. Man sieht es auch als Instrument, um herauszufinden, was die Öffentlichkeit über verschiedene Wissenschaftliche Fragen und Projekte denkt. "In Zukunft ist es sogar vorstellbar, die entstehende Community des Blogs eine Art Forschungs-Wunschzettel erstellen zu lassen", hieß es.
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