Nintendo: Wii 2 muss ohne 3D-Effekt auskommen

Nintendo Konsolen Im Rahmen der Markteinführung des Spiele-Handhelds 3DS hat sich Nintendo erstmals zum Nachfolger der Wii geäußert. Zwar wollte der für Amerika zuständige President Reggie Fils-Aime keine Details verraten, doch immerhin bestätigte er, dass die Arbeiten an einem Nachfolger laufen. In einem Gespräch mit dem Nachrichtensender 'CNN' erklärte der Manager, dass man durch jahrelange Forschungsarbeit herausgefunden hat, dass 3D-Effekte beim Spielen nur ohne zusätzliche Hardware wie eine Shutter-Brille sinnvoll sind. "Brillenfreiheit ist für uns eine große Sache", unterstrich er die Strategie des Unterhaltungskonzerns.

"Wir haben uns bislang nicht öffentlich dazu geäußert, worauf wir uns im Bereich der Heimkonsole in Zukunft konzentrieren werden, doch basierend auf dem Gelernten, wird es nicht 3D sein", erklärte Fils-Aime. Für die Nintendo-Fans geht damit eine lange Zeit des Wartens zu Ende, denn bislang wurde ein Nachfolger der Wii nicht thematisiert. Nun wird darüber spekuliert, dass Nintendo das vermutlich nicht als "Wii 2" bezeichnete Geräte auf der Spielemesse E3 im Sommer präsentieren könnte.

Nintendo hatte bereits für den in die Jahre gekommenen Gamecube eine spezielle Hardware entwickelt, die das Spielen mit stereoskopischem 3D-Effekt ermöglicht. Allerdings hätten sich die Kunden einen speziellen Bildschirm anschaffen müssen, um davon Gebrauch zu machen. Aus diesem Grund entschied man damals, diese Entwicklung niemals zur Marktreife zu führen.
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!