Intels Itanium-Plattform geht auf ihr Ende zu
Wie das Unternehmen mitteilte, habe man zuletzt verschiedene Gespräche mit Intel geführt. Dabei sei deutlich geworden, dass auch der Chiphersteller die Weiterentwicklung nicht mehr verfolgen will und sich statt dessen voll auf seine x86-Architektur konzentriert.
Offiziell verkündet Intel zwar weiterhin, dass man sich der Itanium-Serie verpflichtet fühle, allerdings dürfte das Ende nur noch eine Frage der Zeit sein, wenn die Unterstützung wichtiger Software-Anbieter ausbleibt. Mit Oracle verliert die Plattform ihren stärksten Hersteller von Business-Anwendungen.
Microsoft hatte bereits im April des letzten Jahres angekündigt, die Entwicklung für Itanium auslaufen zu lassen. Statt dessen setzt der Konzern auf die Xeon 7500-Reihe von Intel. Diese ist kompatibel zu anderen x86-Chips, bietet aber eine Reihe von High End-Features, die Intel zuvor nur im Rahmen der Itanium-Reihe zur Verfügung stellte.
Auch der Linux-Distributor Red Hat hat sich bereits vor einiger Zeit aus der Itanium-Entwicklung zurückgezogen. Aktuell verbleibt nur noch Hewlett-Packard als größerer Anbieter, der die Plattform weiterhin unterstützt.
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