E-Mail: Phishing-Versuche mit HTML-Dateianhängen
Phishing-Filter kommen inzwischen bei allen gängigen Browser-Versionen zum Einsatz. Vor dem Aufruf von bekannten manipulierten Webseiten werden die Anwender auf eine mögliche Gefahr hingewiesen. Aktuell scheinen Cyberkriminelle allerdings verstärkt auf andere Möglichkeiten zu setzen.
Während in der Vergangenheit in vielen Fällen auf Links zu entsprechend manipulierten Webseiten gesetzt wurde, greift man den Angaben und Beobachtungen des Sicherheitsexperten zufolge immer häufiger zu HTML-Dateien im Anhang.
Die Empfänger der elektronischen Post werden zum Öffnen des manipulierten Dateianhangs aufgerufen. Wenn sich diese Datei im Browser öffnet, so bekommen die Anwender ein Login-Fenster für Portale wie beispielsweise PayPal oder Bank of America zu sehen.
Nach einem Klick auf den Senden-Button werden sodann die hinterlegten Informationen direkt an die Cyberbetrüger versendet. Im Umgang mit HTML-Dokumenten im Anhang von elektronischer Post sind die Anwender daher zu besonderer Vorsicht aufgerufen.
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