Skype übernimmt den Streaming-Anbieter Qik
Das noch junge Startup Qik konnte sich innerhalb einer kurzen Zeitspanne über 5 Millionen Nutzer sichern. Vor allem auf Messen und anderen großen Veranstaltungen stieß man auf Qik-Streams, die die Besucher mit ihren Handys ins Netz stellten, um die gesamte Internetgemeinde daran teilhaben zu lassen. Laut Skype-Chef Tony Bates sieht man die Qik-Dienste als eine Ergänzung der Videotelefonate an.
Über einen Kaufpreis machten die beiden beteiligten Unternehmen keine Angaben. Einige US-Medien gehen jedoch von 100 Millionen Dollar aus. Die Qik-Software steht inzwischen für zahlreiche Smartphone-Betriebssysteme zur Verfügung und ist dank Partnerschaften sogar auf einigen Modellen vorinstalliert.
Neben dieser Übernahme gibt es noch eine weitere Neuigkeit von Skype. Der Windows-Client liegt ab sofort in der Version 5.1 vor und ermöglicht Gruppen-Videoanrufe. Der VoIP-Anbieter erklärt auf seiner Website, dass man das neue Feature sowohl für Privat- als auch Geschäftskunden relevant findet. "Group Video Calling" ist kostenpflichtig, kann jedoch sieben Tage lang kostenlos getestet werden. Welche Bugfixes in Skype 5.1 vorgenommen wurden, kann in den Release Notes nachgelesen werden.
Download: Skype 5.1 (20,18 MB)
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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