Windows Phone 7: HTC kritisiert Interface-Vorgaben

Windows Phone Der taiwanische Smartphone-Hersteller HTC hat erneut Kritik an den oft als zu eng betrachteten Vorgaben für die Gestaltung von Anwendungen für das neue Windows Phone 7 geäußert. Notfalls müsse man eben auf andere Betriebssysteme setzen. Im Gespräch mit 'Pocket-Lint' sagte Drew Bamford, der als Director of User Experience bei HTC auch für die eigene Oberfläche beziehungsweise UI-Erweiterung HTC Sense zuständig ist, dass Microsoft durch seine Vorschriften nur sehr wenige Dinge möglich mache. Er hoffe daher, dass das Unternehmen im Laufe der Zeit seine Vorgaben nach und nach lockert.

Das Ziel von HTC sei es, die Bedürfnisse der Anwender zu befriedigen. Um dies zu erreichen, wolle man sich die Option offen halten, künftig wieder stärker auf andere Betriebssysteme zu setzen oder gar ein eigenes OS zu entwickeln. HTC brauche die Freiheit, auf der jeweiligen Plattform seine Ziele erreichen zu können, so Bamford weiter.

Derzeit sei die Zusammenarbeit mit Microsoft und Google der beste Weg, um den Kunden ein optimales Nutzungserlebnis zu bieten, was sich künftig jedoch ändern könne, hieß es weiter. Eine der Stärken von HTC sei es, stets neue Dinge, neue Formfaktoren und neue Partner auszuprobieren, wodurch es möglich sei, weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben, sagte Bamford.
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