Intel öffnet seine Produktionsanlagen für Dritte
Bei der Firma handelt es sich um einen Hersteller von Field Programmable Gate Arrays (FPGAs). Dabei handelt es sich um Chips mit flexiblen Schaltungen, deren Architektur sich abhängig vom Einsatzgebiet festlegen lässt.
Das Unternehmen erhält demnächst die Möglichkeit, seine Produkte in Intels neuen 22-Nanometer-Anlagen herstellen zu lassen. Bisher griff das Unternehmen auf die üblichen großen Auftragsfertiger zurück, die aber noch nicht in der Lage sind, solch kleine Strukturbreiten zu liefern.
Bei Intel sollen in der zweiten Jahreshälfte 2011 die ersten 22-Nanometer-Anlagen in größerem Umfang in Betrieb gehen. Die Zusammenarbeit mit Achronix ist für Intel dabei ein Testfeld. Möglicherweise wird der Konzern zukünftig auch Aufträge von anderen Chipdesignern annehmen.
Achronix will bei Intel seinen neuen Chip Speedster22i produzieren lassen. Durch den Umstieg auf das 22-Nanometer-Verfahren könne das FPGA dabei eine um 300 Prozent höhere Leistung bei nur der Hälfte des bisherigen Stromverbrauchs bieten. Auch die Herstellungskosten werden im Zuge dessen sinken, hieß es.
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