Wiffler: Flexiblerer WLAN-Zugriff mit Smartphones
Diese soll dafür sorgen, dass sich ein Smartphone auch in ein nur kurzfristig verfügbares WLAN automatisch einloggt und dieses zur Datenübertragung nutzt. Dadurch könnten beispielsweise Übertragungen beschleunigt werden, wenn der Nutzer in einem fahrenden Auto sitzt.
Eine Grundlage der aktuellen Forschungsarbeiten sind Statistiken nach denen Smartphones rund 11 Prozent ihrer Einsatzzeit im Funkbereich eines WLANs sind. In der übrigen Zeit stehen ausschließlich 3G-Verbindungen zur Verfügung.
Tests haben ergeben, dass unter Einsatz von Wiffler rund trotzdem etwa die Hälfte der übertragenen Daten über WLANs transportiert werden. Eine breite Verfügbarkeit einer solchen Technologie würde nicht nur die Datenübertragung für den Nutzer beschleunigen, sondern auch die Mobilfunknetze entlasten.
An das Protokoll werden dabei aber noch weitaus höhere Anforderungen gestellt, als lediglich einen automatischen Verbindungsaufbau. Es soll auch flexibel erkennen, für welche Anwendungen ein kurzfristiges Ausweichen auf ein WLAN sinnvoll ist. Dadurch wollen die Forscher beispielsweise Störungen in einem VoIP-Telefonat vermeiden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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