US-Mobilfunker sollen vor Zusatzgebühren warnen
Die FCC will nach Angaben der 'New York Times' dafür sorgen, dass Mobilfunkkunden nicht mehr durch extrem hohe Rechnungen überrascht werden, wenn sie die im Rahmen ihrer Verträge festgelegte Zahl von Gesprächsminuten oder SMS überschreiten. Per SMS oder Anruf sollen die Kunden gewarnt werden, wenn sie aus Versehen Roaming-Gebühren oder andere erhöhte Gebühren zum Beispiel durch das Überschreiten des Inklusivvolumens bei mobilen Breitbandverbindungen verursachen.
Der FCC-Vorsitzende Julius Genachowski erklärte gegenüber der Zeitung, dass Verbraucher häufig durch mögliche Zusatzgebühren in Schwierigkeiten geraten, gerade weil die Nutzung mobiler Breitbanddienste jüngst immer populärer geworden ist. Eine Studie hatte zuvor festgestellt, dass jeder dritte Mobilfunkkunde in den USA schon einmal unerwartet erhöhte Gebühren zahlen musste.
Die Mobilfunkanbieter müssen nach Angaben von Genachowski künftig ihre Kunden darüber informieren, wenn das Erreichen der im Vertrag festgelegten Limits für SMS, Gesprächsminuten oder Datenvolumen kurz bevorsteht. Er lobte die Praxis des Anbieters AT&T, der die Nutzer des Apple iPad mit einer Nachricht informiert, wenn das Inklusivvolumen aufgebraucht ist. Noch handele es sich dabei aber um eine absolute Ausnahme.
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