Bookmark-Synchronisation Xmarks kommt zurück
Im offiziellen Unternehmens-Blog heißt es, dass man von den Reaktionen der Nutzer überwältigt war. Zudem haben sich einige Firmen gemeldet, die Xmarks übernehmen wollen. Nun erwägt man, ob man Xmarks als kostenpflichtigen Dienst weiterführt. Um die rund zwei Millionen US-Dollar Betriebskosten pro Jahr einnehmen zu können, will man etwa 10 US-Dollar pro Nutzer und Jahr verlangen.
CEO James Joaquin erklärte, dass man den Nutzern bereits vor geraumer Zeit die Möglichkeit gab, 7 US-Dollar zu spenden. Allerdings haben davon lediglich 0,001 Prozent der Anwender Gebrauch gemacht. Wird Xmarks zu einem kostenpflichtigen Dienst, könnte ein großer Teil der Nutzerschaft zur kostenlosen Konkurrenz wechseln, die oftmals schon direkt in den Browser integriert ist. Allerdings bleibt Xmarks vorerst das einzige Browser-übergreifende Synchronisations-Tool.
Xmarks startete ursprünglich als Erweiterung für den Browser Firefox und hieß damals noch Foxmarks. Egal auf welchem Rechner man Firefox nutzte, man hatte immer die aktuellen Lesezeichen und Passwörter parat. Lange Zeit galt Xmarks als populärste Erweiterung für den Browser der Mozilla Foundation.
Xmarks wird auch heute noch von vielen Personen benutzt. Das Unternehmen konnte zuletzt über zwei Millionen Nutzer mit über fünf Millionen Installationen vorweisen. Täglich kamen 3.000 neue Accounts dazu. Doch es reicht nicht aus, erfolgreich zu sein, wenn kein gewinnbringendes Geschäftsmodell vorhanden ist.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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