USA: Mehr Game-Downloads als Laden-Verkäufe
In den ersten sechs Monaten des Jahres haben US-Konsumenten rund 11,2 Millionen PC-Spiele in digitaler Form erworben. Dem gegenüber stehen 8,2 Millionen Exemplare von Spielen, die auf gewöhnliche Art und Weisen in einem Ladengeschäft gekauft wurden. Das geht aus der jüngsten Marktstudie der NPD Group hervor.
Obwohl die digitalen Inhalte für einen Großteil der verkauften Spiele genutzt wurden, sind sie lediglich für 43 Prozent der Umsätze verantwortlich. Laut den Marktforschern liegt dies an den höheren Preisen, die in Ladengeschäften verlangt werden. Dies erklärt natürlich auch, warum so viele Konsumenten inzwischen die Online-Beschaffung bevorzugen.
Doch ganz egal wo die Leute auch einkaufen, sie kaufen insgesamt weniger. Im Vergleich mit der ersten Jahreshälfte 2009 ging der Umsatz mit Videospielen um 21 Prozent zurück. Betrachtet man ausschließlich die verkauften Exemplare, egal ob online oder offline, wurden 14 Prozent weniger verkauft.
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Michael Diestelberg
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