Red Hat startet Konkurrenten für Windows Azure
Die Software wird - im Gegensatz zu Azure - den Kunden des Distributors angeboten. Diese können sie nutzen, um selbst öffentliche oder interne Cloud-Dienste aufzubauen. Auch hybride Clouds lassen sich mit dem Produkt realisieren, so der Hersteller.
Scott Crenshaw, Leiter des Business-Geschäfts bei Red Hat sieht darin ein besonderes Alleinstellungsmerkmal. Denn immerhin gebe es derzeit nur ein einziges zweites Produkt, das Hybrid-Clouds ermöglicht - nämlich Windows Azure.
Mit dem Erwerb der Red Hat Cloud Foundations enthält der Kunde die benötigte Software, eine Referenz-Architektur und eine Reihe von Beratungs- und Ausbildungsangeboten durch die Mitarbeiter des Linux-Distributors oder externe Experten.
Software-seitig basiert das Cloud-System im Wesentlichen aus den Komponenten Red Hat Enterprise Linux (RHEL), Red Hat Network Satellite, RHEV und JBoss.
Käufer benötigen nicht einmal eigene Hardware, um die Cloud-Umgebung mit dem Produkt aufzubauen. Das System kann wahlweise auch in den Datenzentren von Amazon, IBM, NTT Communications und Savvis betrieben werden, teilte Red Hat mit.
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