USA: Motorola will BlackBerry-Import verbieten lassen

Handys & Smartphones Der Handyhersteller Motorola hat eine Beschwerde bei der Internationalen Handelsaufsicht der USA (ITC) eingereicht, mit der man ein Importverbot für die BlackBerry-Smartphones des kanadischen Anbieters Research in Motion (RIM) durchsetzen will. Hintergrund ist eine angeblich illegale Nutzung von WLAN-Technologien, die von Motorola patentiert wurden. RIM hatte ein bisher bestehendes Lizenzabkommen mit Motorola nicht erneuert. Zwar läuft bereits eine rechtliche Auseinandersetzung, doch RIM versucht sich angeblich durch eine "Verzögerungstaktik" mehr Luft zu verschaffen, berichet 'ZDNet'.

Motorola sieht in der unlizenzierten Verwendung seiner Technologien in diversen Smartphones von RIM einen Beleg dafür, dass der Hersteller keine Absicht hat, auf die proprietären Technologien zu verzichten. Dadurch sei man gezwungen, diese Rechteverletzung umgehend zu unterbinden.

Der Telekommunikationskonzern Motorola hatte sich im Zuge der Entwicklung der Mobilfunkindustrie zahlreiche Patente auf entsprechende Technologien gesichert. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass RIM schon in Kürze keine BlackBerrys in den USA mehr anbieten darf. Die ITC braucht meist rund ein Jahr, um Fälle näher zu untersuchen, wenn es im aktuellen Streit zwischen Motorola und RIM überhaupt soweit kommt.
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