Forscher verfolgen Malaria anhand von Handy-Daten
Das Projekt geht auf Bemühungen der dortigen Behörden zurück, die Krankheit von der Insel zu verbannen, berichtet 'Cnet'. In den letzten Jahren konnte man durch einfache Maßnahmen wie Netze und die Verwendung von Insektiziden bereits große Erfolge erzielen, doch um weitere Fortschritte zu machen, versuchen die Behörden nun herauszufinden, wie sich die Krankheit verbreitet.
Im Rahmen der Auswertung von Millionen Handytelefonaten stellten die Forscher fest, dass die meisten der rund 140.000 verreisenden Einwohner von Sansibar die Insel nur zu kurzen Reisen in die Stadt Dar es Salaam in Tansania verlassen. Einige Hundert von ihnen reisen aber in wesentlich stärker gefährdete Gebiete im Inland von Tansania und sorgen so für einen Anstieg der Infektionsraten.
Um Malaria aus Sansibar effektiv zu verbannen, müsse man gerade diese kleine Gruppe ins Visier nehmen. Dazu könne man unter anderem in Untersuchungen aller Reisenden investieren, oder aber nur die Personen überprüfen, die in stärker gefährdete Gebiete auf dem afrikanischen Kontinent reisen, so die Forscher.
Die Studie wurde unter Verwendung von Daten aus einem dreimonatigen Zeitraum im Jahr 2008 durchgeführt. Dabei wurden keinerlei persönliche oder identifizierende Informationen verarbeitet. Stattdessen wurde lediglich geprüft, von welchem Standort aus die rund 770.000 Kunden ihre Telefongespräche führten.
Neueste Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen