Akamai: Das Internet wird deutlich langsamer

Breitband Akamai, Anbieter für die Auslieferung und Beschleunigung von Online-Anwendungen, hat einen Bericht zum Zustand des Internets veröffentlicht. Demnach brach die Internetgeschwindigkeit im zweiten Quartal 2009 um 11 Prozent auf 1,5 MBit/s ein. Damit ist das Internet jetzt wieder auf dem gleichen Stand wie im vierten Quartal 2008. Gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr konnte man aber eine Steigerung um 8 Prozent verzeichnen. Die deutlichsten Verschlechterungen konnte Akamai in den Ländern mit der am besten ausgebauten Infrastruktur beobachten.

Insgesamt sieben Staaten der Top 10 verzeichneten einen Rückgang. Am deutlichsten fiel dieser in der Schweiz mit 13 Prozent aus. Lediglich der Spitzenreiter Südkorea konnten sich gegen den allgemeinen Trend behaupten und verbesserte die Verbindungsgeschwindigkeit um 3,2 Prozent auf 11,3 MBit/s. Rumänien weist mit 49 Prozent das größte Wachstum auf.

In der Top 10 findet man hinter Südkorea Japan, Hongkong, Rumänien, Schweden, die Niederlande, Lettland, die Schweiz, Tschechien und Dänemark. Deutschland schaffte es bislang nicht in die Bestenliste. Die niedrigste Internetgeschwindigkeit weist der afrikanische Staat Eritrea mit 42 KBit/s auf.
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