Pirate Bay: Käufer hat große finanzielle Probleme
Allerdings lassen jetzt einige Ereignisse Zweifel an dem geplanten Deal aufkommen. Offenbar steckt das Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten und kann das nötige Geld nicht auftreiben. So hat der GGF-Chef Hans Pandeya offenbar Probleme mit der schwedischen Steuerbehörde. Er muss insgesamt über 110.000 US-Dollar an Steuern nachzahlen. Da er seine Schulden bislang nicht beglichen hat, haben die Behörden jetzt sein Motorrad und sein Auto gepfändet.
Laut einem Bericht der Webseite 'torrentfreak.com' benötigt GGF weitere 7,8 Millionen US-Dollar, um das Unternehmen Peerialism aufkaufen zu können. Es soll die "revolutionäre Technologie" hinter der legalen Pirate Bay zur Verfügung stellen. Der Chef dieses Unternehmens, Johan Ljungberg, sagte in einer Stellungnahme, dass er nicht davon ausgeht, dass das Geschäft stattfinden wird, da die GGF nicht die benötigten finanziellen Mittel besitzt.
Laut der Vereinbarung zwischen Peerialism und GGF muss das Geschäft bis zum 30. September abgewickelt werden. Bislang nannte der Käufer noch keine Investoren, die das Geld bereitstellen würden. Es wird also immer unwahrscheinlicher, dass die Piratenbucht wirklich aufgekauft wird.
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