Linkverkürzer tr.im wird Open Source
Bis zum 15. September will der US-amerikanische Softwarekonzern Nambu Networks das Vorhaben in die Tat umsetzen. Ab diesem Zeitpunkt soll sich die Internetgemeinde um das Projekt kümmern. Wie dies rein rechtlich gehandhabt werden soll, steht derzeit noch nicht fest. Sicher ist aber, dass der Quelltext unter der MIT-Lizenz veröffentlicht wird.
Laut dem Nambu Networks Chef Eric Woodward sei es das Ziel, dass das Projekt künftig rein von der Community betrieben und weiterentwickelt wird. Um die laufenden Kosten tragen zu können, sollen Spenden gesammelt werden. Obendrein will Woodward das Projekt aus eigener Tasche unterstützen, hieß es in einem Blogeintrag.
In der letzten Woche soll der Twitter-Partner bit.ly rund 10.000 US-Dollar für eine Übernahme des kompletten tr.im-Service geboten haben. Das nach eigenen Angaben durchschaubare Angebot hat man im Hause Nambu jedoch abgelehnt.
Es wird vermutet, dass es sich dabei nur um eine PR-Aktion gehandelt habe, um den URL-Mappingdienst 301works auf diese Weise bekannter zu machen.
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