Continental bringt Googles Android in das Auto
Das von Continental entwickelte System soll die heute häufig eingesetzten proprietären Betriebssysteme ersetzen, die in Multimedia-, Command- und Navigationssystemen zum Einsatz kommen. Zudem sollen all diese Systeme miteinander vernetzt werden. Auch der Anschluss von zusätzlicher Hardware wie MP3-Player und Handys soll ermöglicht werden.
AutoLinQ soll nicht nur den Zugriff auf die einzelnen Komponenten des Autos regeln, sondern stellt auch gespeicherte Inhalte wie Musik und Videos zur Verfügung. Auch der Android Market Place wird genutzt. Speziell für Autos zertifizierte Programme lassen sich dann herunterladen, installieren und erweitern so den Funktionsumfang.
Continental macht damit dem Moblin-Projekt Konkurrenz. Intel entwickelt zusammen mit Wind River ein Betriebssystem auf Basis von Moblin, das bisher hauptsächlich in Netbooks und UMPCs zum Einsatz kam. Es soll nun auf In-Vehicle-Infotainment-Systeme portiert werden.
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