USA: Rechnungshof befürchtet GPS-Ausfälle ab 2010

Navigation & Autoelektronik Wie nun bekannt wurde, befürchtet der US-Rechnungshof Ausfälle des Satelliten-Navigationssystems GPS ab dem Jahr 2010. Zu diesem Zeitpunkt erreicht die erste Generation der Satelliten das Ende ihrer Lebenszeit. Zum jetzigen Zeitpunkt steht noch nicht fest, ob die US-Air Force rechtzeitig neue Satelliten beschaffen und starten kann, begründet die Behörde ihre Befürchtung. Sollte dies wirklich der Fall sein, sei nicht sichergestellt, dass die bestehenden GPS-Dienste ohne Unterbrechung aufrechterhalten werden können.

Der Start für die ersten GPS-Satelliten der zweiten Generation (IIF) ist für November 2009 vorgesehen. Allerdings sollten die IIF-Satelliten ursprünglich bereits im Jahr 2006 gestartet werden. Auch die ursprünglich geplanten Kosten für das Projekt wurden nicht eingehalten - insgesamt wurde die Kosteneinschätzung um 870 Millionen US-Dollar überschritten.

Sollte sich der Start der GPS-Satelliten weiter verzögern, hätte dies nicht nur negative Folgen für private Nutzer, sondern auch für militärische Operationen, warnt der Rechnungshof in seinem Bericht. Beim Start der IIF-Satelliten im November darf also nichts schiefgehen. Für 2014 sind die ersten Satelliten der dritten Generation geplant.
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