Angespielt: "Wii Music" – Werde virtueller Virtuose

Fazit


"Wii Music" ist definitiv anders, was es einem schwer macht ein Fazit für das Spiel zu ziehen. Es gibt einige wirklich gute Dinge an dem Spiel, beispielsweise die große Anzahl von Instrumenten und Liedern, die wirklich gut gelungene und einfache Steuerung und der an sich große Umfang den das Spiel mitbringt. Das reicht vom simplen Musizieren über die verschiedenen Minispiele, bis hin zum Erstellen eigener CD-Cover.

Keine Frage, das Spiel sorgt für Spaß - vorausgesetzt man spielt es gemeinsam mit Freunden oder der Familie. Spätestens wenn jemand absolut kein Rhythmusgefühl zeigt und die Eigenkreation in der Jamsession eher wie Katzengejammer klingt haben alle etwas zu lachen. Dass das Spiel zumindest kurzfristig nicht langweilig wird liegt dabei auch an den Minispielen, die man ebenfalls mit bis zu vier Personen spielen kann.

Demgegenüber stehen jedoch auch einige Sachen, die den Spielspaß vor allem auf lange Sicht mindern. Bei "Wii Music" scheint es einfach an einem klaren Konzept zu fehlen. Während Nintendo gerade das freie Spielen von Musikstücken anpreist, wird das Fehlen von bestimmten Zielen - beispielsweise das Knacken eines Highscores - bei vielen "Wii Music"-Spielern dafür sorgen, dass das Spiel schnell langweilig wird.

Wie bereits eingangs erwähnt, ist auch die eher misslungene 'Sprachausgabe' in "Wii Music" ein Kritikpunkt. Zumindest während der einführenden Erklärungen ist es ratsam den Ton abzuschalten, damit man das Spiel nicht gleich wieder beiseite legt. Alles in allem lässt sich über "Wii Music" sagen, dass es ein durchaus interessantes Spiel mit einigen guten Ansätzen, aber leider auch einigen Schwächen ist.

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