AMD bekräftigt Werks-Ausgliederung bis Dezember
"Wir verabschieden uns vom Modell mit konzerneigenen Werken", sagte er gegenüber dem Magazin 'Fortune'. "Langfristig befreit uns das von der Bürde, Geld für diese gigantischen Fabriken aufzubringen", sagte er. Statt dessen setze man auf ein umlagefinanziertes Verfahren, wie es viele traditionelle Chip-Hersteller tun.
Konkret bedeutet das, dass die immensen Investitionen, die für die Herstellung von Chips der neuesten Generationen benötigt werden, auf Auftragshersteller abgewälzt werden. Diese unterhalten hingegen in der Regel nur ein Mindestmaß an eigener Forschung und sind vollständig auf eine preiswerte, aber qualitativ hochwertige Fertigung spezialisiert.
Die Auslagerung der Produktion durch AMD wurde in Branchenkreisen in den letzten Jahren immer wieder thematisiert. Im Juli bestätigte Meyer erstmal ein entsprechendes Vorhaben und sprach vom Zeitraum einiger Monate.
In Dresden beschäftigt AMD derzeit rund 2.800 Mitarbeiter. Diese werden mit der Ausgliederung voraussichtlich in ein Joint Venture überführt oder an einen komplett neuen Eigner abgegeben. Details stünden laut Meyer noch nicht fest. Dem entsprechend gibt es auch keine Informationen über eventuelle Entlassungen.
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