Yahoo: Gewinn bricht ein - Chef weiter optimistisch
Der Umsatz konnte im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal hingegen um sechs Prozent auf 1,8 Milliarden US-Dollar (1,1 Milliarden Euro) gesteigert werden. Damit bleibt Yahoo dennoch hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück. Yahoo-Chef Jerry Yang gibt sich trotzdem optimistisch.
"Unser Unternehmen schlägt sich ganz gut, angesichts eines harten Umfelds und der angespannten Wirtschaftslage in den Vereinigten Staaten", so Yang. Nichtsdestotrotz ist die Periode von April bis Juni das neunte von zehn Quartalen in dem der Gewinn von Yahoo zurückgeht.
Auch eine Übernahme durch Microsoft scheint nun wieder wahrscheinlicher zu werden. Durch die schlechten Quartalszahlen und den damit verbundenen Einbruch der Yahoo-Aktie liegt der Wert des Unternehmens nun rund 18 Milliarden US-Dollar (11,4 Milliarden Euro) unter dem Angebot das Microsoft-Chef Ballmer noch im Mai gemacht hatte. Dieses lag bei 47,5 Milliarden US-Dollar (30,1 Milliarden Euro).
Auch Yang selbst wehrt sich mittlerweile nicht mehr gänzlich gegen einen Verkauf des Unternehmens an Microsoft. So erklärte er, dass man für einen Teilverkauf oder eine Übernahme offen sei, wenn dies den Unternehmenswert von Yahoo steigere.
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