Intel Centrino 2: Bessere Grafik, Leistung & Laufzeit
Zahlreiche Hersteller haben bereits Geräte angekündigt.
Der Chiphersteller legt die Centrino Plattform nach einigen Auffrischungen nun erstmals seit der ersten Einführung im Jahr 2003 neu auf. Mit ihren schnelleren Prozessoren und verbesserten Chipsätzen soll "Montevina" eine längere Akkulaufzeit, mehr Leistung und bessere Konnektivität bieten.
Die ersten Prozessoren für Centrino 2 Notebooks arbeiten mit Taktraten zwischen 2,26 und 3,06 Gigahertz. Zusammen mit einer integrierten Grafiklösung mit HD-Unterstützung und dem Drahtlos-Chipsatz bilden sie das Herz der Plattform. Einige der in einem 45-Nanometer-Prozess gefertigten CPUs arbeiten mit einer Leistungsaufnahme von 25 Watt, rund 10 Watt weniger als noch bei der letzten Generation.
Noch in diesem Jahr will Intel einen vierkernigen Notebook-Prozessor auf den Markt bringen, der vor allem für Spielesysteme gedacht ist. In Sachen Drahtloskommunikation tut sich ebenfalls einiges. So bringt Centrino 2 Unterstützung für WiMAX und den schnellen WLAN-Standard 802.11n. Einige Notebookhersteller wollen außerdem weitere Breitbandoptionen anbieten.
Mit der neuen integrierten Grafiklösung Intel GMA X4500MHD lässt sich dank gesteigerter Leistung nun auch mehr 3D-Leistung erzielen. Sie unterstützt außerdem DirectX10 und soll den Hauptprozessor bei der Grafikausgabe entlasten. Trotzdem soll nur wenig Strom verbraucht werden, so dass man sich einen ganzen Blu-ray-Film mit einer Akkuladung ansehen kann.
Dies erreicht Intel vor allem durch die Integration einer Funktion zum Umschalten zwischen Onboard-Grafiklösung und einer eventuell verbauten Zusatzgrafikkarte. So kann im Batteriebetrieb auf Chipsatzgrafik umgeschaltet werden, um weniger Strom zu verbrauchen. Dies kann automatisch oder manuell erfolgen.
Die verbesserte Grafiklösung war bitter nötig, schließlich hatte AMD mit der Vorstellung seiner jüngsten Notebook-Plattform "Puma" die Meßlatte bei der Wiedergabe von Multimedia-Inhalten ein Stück höher gelegt. Intel hatte schon früher angekündigt, die Grafiklösung als bisherige Schwachstelle seiner Notebook-Plattform stark verbessern zu wollen.
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