Sony kündigt Milliardeninvestitionen in Forschung an
Konzernweit sollen binnen der kommenden drei Jahre 16,7 Milliarden Dollar in die Entwicklung neuer Technologien fließen. Voraussetzung dafür, dass die Ausgaben in vollem Umfang getätigt werden können, dürfte allerdings eine positive Entwicklung zweier Kernbereiche sein: Fernseher und Gaming.
Beide Sparten schreiben derzeit noch rote Zahlen. Das ist beispielsweise auf die hohen Entwicklungskosten der Spielekonsole Playstation 3 zurückzuführen. In diesem Geschäftsjahr, das im März 2009 zu Ende geht, sollen die Abteilungen allerdings Gewinne ausweisen können, so Konzernchef Howard Stringer.
Der gebürtige Waliser und erste ausländische Chef Sonys hatte dem damals stark angeschlagenen Konzern im Jahr 2005 ein umfassendes Restrukturierungsprogramm verpasst. Im Zuge dessen wurden 10.000 Arbeitsplätze vernichtet, 15 Produktkategorien eingestellt und elf Werke geschlossen. "Unsere Aufgabe ist aber noch nicht erledigt", sagte Stringer.
Ziel sei es jetzt, vor allem bei der Software-Entwicklung und im Services-Bereich voranzukommen. Das ist nach Auffassung des Konzernchefs der Schlüssel für eine erfolgreiche Vermarktung der Hardware-Produkte. Aber auch in den derzeitig schnell wachsenden Märkten Brasilien, Russland, Indien und China sieht Stringer gute Möglichkeiten. Der Umsatz soll hier in den kommenden drei Jahren verdoppelt werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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