Fortschritte auf dem Weg zu holografischen Displays
Aus dem so genannten refraktiven Polymer sollen sich auch große Displays entwickeln lassen, so dass auch entsprechend großformatige 3D-Darstellungen möglich werden. Der größte Vorteil der Neuentwicklung soll jedoch die Möglichkeit sein, einmal "geschriebene" Hologramme wieder zu löschen.
Bei dem Ansatz der US-Forscher befindet sich der neue Kunststoff zwischen zwei Glasplatten. Jede dieser Platten ist mit einer durchsichtigen Elektrode versehen. Die Forscher generieren so ein elektrisches Feld, das zusammen mit einem Laser dafür sorgt, dass der Kunststoff beschrieben werden kann.
Um 3D-Bilder zu erzeugen, wird das jeweilige Darstellungsobjekt vorher vielfach zweidimensional gescannt. So sollen sich nach Angaben der Forscher binnen weniger Minuten Hologramme erstellen und für bis zu drei Stunden speichern lassen. Künftig will man den gesamten Prozess deutlich beschleunigen.
Mit Hilfe pulsierender Laser soll die "Schreibgeschwindigkeit" stark steigen, so dass die Hologramm-Displays alltagstauglich werden. Auf lange Sicht soll dann auch die Farbdarstellung möglich werden, so dass die Technologie unter anderem in der Medizin oder auch zu Werbezwecken nützlich sein kann.
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