Günstige OLED-Tastatur für Spieler schon im Sommer

Hardware Während die ersten Käufer des vom russischen Design-Studio Art Lebedev entwickelten OLED-Keyboards mangels funktionierender Treiber noch immer auf ihr lang ersehntes Gerät warten müssen, tritt ein neuer Konkurrent auf den Plan. Die US-Firma United Keys, die sich auf die Entwicklung von Tasten mit eingebautem OLED-Display spezialisiert hat, gab jetzt eine Partnerschaft mit dem weltweit größten Vertragsfertiger Foxconn bekannt. Foxconn fertig Komponenten und Computer für diverse bekannte Marken, darunter zum Beispiel Apples iPod Multimedia-Player.

Foxconn wird nach Angaben der beiden Unternehmen damit beginnen, die von United Keys entwickelte Technologie in Produkten zu verwenden. Als erstes soll eine Tastatur für Spielefans auf den Markt kommen, die mit OLED-Displays in den Tasten ausgerüstet sein wird. Schon ab dem Sommer soll das Gerät im Handel erhältlich sein.

United Keys verspricht durch die Verwendung von OLED-Displays in den Tasten eine deutliche Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit vieler Programme. Die Displays sollen unter anderem zur Anzeige programmspezifischer Funktionen verwendet werden, so das sich Tasten für zum Beispiel Makros und andere Aktionen mit speziellen Bildern belegen lassen.


Foxconn und United Keys versprechen einen deutlichen Preisvorteil gegenüber dem Vorbild von Art Lebedev. Da es sich um Standard-Tasten mit integriertem Display handeln soll, sei eine wesentlich günstigere Produktion möglich. Zudem bleibt die Tastatur für den Nutzer wie bisher bedienbar, so dass er sich nicht umgewöhnen muss.

Wenn die ersten günstigeren OLED-Keyboards im Sommer auf den Markt kommen, werden sie wahrscheinlich von einer der bekannten Marken für Peripheriegeräten wie Logitech oder auch Microsoft angeboten. Diese lassen wie erwähnt ebenfalls bei Vertragsfertigern wie Foxconn produzieren.

Konkrete Angaben zu den Preisen der neuen OLED-Keyboards machten United Keys und Foxconn zunächst nicht. Für ein voll ausgestattetes OLED-Keyboard Optimus Maximus von Art Lebedev muss man derzeit über 1250 Euro hinblättern. Die günstigste Version, bei der nur die Leertaste mit einem kleinen Display ausgerüstet ist, kostet rund 370 Euro.
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