Bericht: Amazon will portablen E-Book-Reader zeigen
Bisher konnten sich digitalisierte Bücher noch nicht durchsetzen. Ähnlich wie die Musikindustrie hatten die Verlage Angst vor Raubkopien und warteten auf eine passende DRM-Lösung. Außerdem waren die E-Book-Reader bisher in Sachen Benutzerfreundlichkeit noch weit hinter den in Papierform vorliegenden Büchern hinterher.
Amazon kann nach eigenen Angaben drei Fünftel der Einnahmen durch den Verkauf von Büchern, Musik und Filmen erzielen. Dabei versucht man, dass Geschäft auch auf den digitalen Vertrieb auszudehnen. Nachdem man dies bereits für Filme und Musik getan hat, sind nun die Bücher an der Reihe.
Das "Kindle" getaufte Gerät zum Lesen der elektronischen Bücher soll laut Medienberichten 399 US-Dollar kosten und via WLAN eine Verbindung zum Online-Shop von Amazon herstellen können. Neben den E-Books sollen auch Audiobücher und Tageszeitungen für Kindle erhältlich sein.
Vermutlich wird der E-Book-Reader anfangs nur in den USA erhältlich sein. Der deutsche Amazon-Chef Ralf Kleber kündigte aber vor einer Weile an, dass es "eine Frage des Wann und nicht des Ob" ist, was die Einführun der Dienstleistungen in Deutschland angeht.
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