ARM & Mozilla entwickeln freie Plattform für UMPCs
Nachdem Intel bereits versucht, den Formfaktor mit Hilfe einer weiteren Schrumpfung der Geräte und der Nutzung angepasster Linux-Varianten populärer zu machen, begeistern sich nun auch weitere Firmen für diesen Weg. Wie der Chip-Anbieter ARM gestern mitteilte, will man ebenfalls mobile Internetgeräte auf Linux-Basis entwickeln.
Dabei holt sich ARM prominente Unterstützer ins Boot. Der Chipentwickler, dessen Produkte vor allem in Mobiltelefonen und anderen kleinen Elektronikgeräten zu finden sind, arbeitet für sein neues Projekt unter anderem mit Mozilla, Samsung, Texas Instruments und Marvell zusammen. Letztenendes soll eine offene Software-Plattform für Ultra Mobile PCs entstehen.
Die Planung sieht vor, sowohl ein Betriebssystem und einen Browser, als auch eine Entwicklungsumgebung für UMPCs zu entwickeln. Dazu gehört auch die Anpassung des freien Browsers Firefox für die Plattform. ARM will mit seinem Engagement für eine größere Akzeptanz der ultrakompakten PCs bei den Kunden sorgen.
Die Entwickler haben sich deshalb viel vorgenommen. So verspricht ARM, durch die Nutzung von Open-Source-Software eine größere Auswahl an Programmen, eine längere Akkulaufzeit und kürzere Entwicklungszeiten für neue Geräte erreichen zu können. Die Plattform soll bereits Anfang 2008 fertig sein, so dass im Frühjahr 2009 die ersten Geräte auf den Markt kommen können.
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