Microsoft bringt Patch für Cursor-Lücke schon morgen

Windows In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass in der Verarbeitungen der Dateien für die animierten Maus-Cursor von Windows eine Sicherheitslücke existiert, die dafür sorgt, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen könnte. Seit Freitag steigt die Zahl der Berichte über Exploit-Code, mit dem versucht wird, die Schwachstelle auszunutzen. Microsoft hat inzwischen entsprechende Sicherheitshinweise veröffentlicht und mit eEye bietet ein Sicherheitsdienstleister einen inoffiziellen Patch an, der das Problem vorübergehend beseitigen soll. Jetzt hat Microsoft angekündigt, dass man seinerseits bereits vor dem nächsten Termin für den allmonatlichen Patch-Day ein Update veröffentlichen will, dass die Lücke schließt.

Schon am morgigen Dienstag, dem 3. April, soll es soweit sein. Als Grund für diese Entscheidung nannte man den verfrühten Abschluss der nötigen Tests und die rasche Verbreitung des Exploit-Codes. Durch eine verfrühte Veröffentlichung wolle man seinen Kunden einen ausreichenden Schutz bieten, so die offizielle Stellungnahme aus Redmond.

Nach Angaben von Microsoft sind bisher nur wenige Kunden betroffen und die Anzahl der Attacken gering. Das Unternehmen will jetzt dennoch mit den Strafverfolgungsbehörden weltweit zusammenarbeiten, um die Angreifer dingfest zu machen. Bei der Lücke handelt es sich eigentlich um ein altes Problem, das bei einem früheren Patch offenbar einfach übersehen wurde.
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