Vista: Nachfolger könnte schon Ende 2009 fertig sein
Auf der RSA Conference 2007 in San Francisco gab Microsofts früherer Sicherheitschef Ben Fathi das Ende des Jahres 2009 als möglichen Termin für die Markteinführung des Nachfolgers von Windows Vista an. Fathi ist inzwischen für die Entwicklung der Kernkomponenten von Windows zuständig. Er sagte weiterhin, dass man mit ungefähr zwei bis zweieinhalb Jahren Entwicklungszeit rechnen müsse.
Bei der Arbeit an "Windows 7", dessen Name offenbar auf den neuen Chef der Windows-Abteilung Steven Sinofsky zurück geht, der zuvor als Leiter der Office-Sparte in verhältnismäßig kurzen Abständen neue Versionen des Produkts auf den Markt bringen konnte, will man laut Fathi auch über die Nutzung von Hypervisoren nachdenken.
Dabei handelt es sich um Virtual Machine Monitoren, die direkt auf der Hardware des Rechners laufen und die Verteilung der Ressourcen steuern und überwachen. Auch ein neues Modell einer Benutzeroberfläche sei denkbar, so Fathi weiter. Noch sei es aber zu früh, um etwas darüber zu sagen. Innerhalb der nächsten Monate werde es aus Microsofts Hauptquartier aber mehr zu hören geben.
Während der Entwicklung von Windows Vista habe man festgestellt, dass man sich mehr vorgenommen hatte, als in einer Version des Betriebssystems tatsächlich umgesetzt werden konnte, sagte Fathi außerdem. Das Service Pack 1 für Vista soll bereits Ende 2007 fertig sein.
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