Microsoft erprobt Prepaid-Karten-System für Office

Office Mit "FlexGo" bietet Microsoft seit einiger Zeit in verschiedenen Ländern die Möglichkeit, das Betriebssystem Windows in Verbindung mit einem Computer für eine bestimmte Zeit zu "mieten". Der Kunde kauft Prepaid-Karten, die dann für eine begrenzte Stundenzahl gültig sind und den PC zugänglich machen. Ein ähnliches Konzept will Microsoft nun auch für das Büropaket Office einführen. Die Kunden können Office dann für einen festgelegten Zeitraum nutzen, ohne den vollen Kaufpreis zahlen zu müssen. Office kann in vollem Umfang eingesetzt werden, lediglich der Nutzungszeitraum wird begrenzt. Natürlich kann auch verlängert werden.

In Mexiko, Südafrika und Rumänien wird der Ansatz bereits erprobt. PC-Hersteller können dann die Prepaid-Karten anbieten, um den Kunden einen Vorgeschmack auf Office zu geben. Offenbar bietet man dabei vorerst nur die ältere Office-Version 2003 an. Microsoft versucht auf diesem Wege neue Einnahmequellen über Office zu erschließen. Vor allem in Südafrika und Rumänien ist man mit der Reaktion der Kunden zufrieden.

Je nachdem wie der Test weiterhin verläuft, will Microsoft entscheiden, ob das System auch in anderen Regionen der Welt angeboten werden soll. Angedacht ist auch eine Ausweitung des Ansatzes auf die neue Version des Büropakets - Office 2007.
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