Vista: Probleme durch ab Werk installierte Software?

Windows Vista Wie der kanadische Fernsehsender CBC von einem Microsoft-Mitarbeiter erfahren hat, sorgt man sich in Redmond derzeit um die von zahlreichen PC-Herstellern bei neuen Computern vorinstallierte Software von Drittanbietern. Man sei enttäuscht, dass man aufgrund rechtlicher Beschränkungen nicht bestimmen darf, welche Programme mit einem Vista-PC ausgeliefert werden dürfen, hieß es.

Hintergrund ist das Urteil aus dem Monopolverfahren der US-Behörden gegen den Software-Konzern aus dem Jahr 2004. Microsoft will offensichtlich kein neues Verfahren riskieren und lässt deshalb den Herstellern von Computern, die mit Windows Vista ab Werk ausgeliefert werden, unfreiwillig freie Hand.

Die Bedenken der Redmonder betreffen Software, die von den PC-Herstellern gegen Bezahlung installiert wird. Software-Hersteller wie Symantec nutzen diese Praxis seit Jahren und für die PC-Fertiger bringt das Ganze einen netten Nebenverdienst. Microsoft geht davon aus, dass Probleme entstehen können, wenn das jeweilige Programm vorab nicht mit Vista getestet wurde.

Die Programme könnten einwandfrei funktionieren, aber auch für Schwierigkeiten sorgen. Das Problem dabei sei, dass die Kunden am Ende Microsoft die Schuld daran geben würden, so der Vertreter des Unternehmens gegenüber CBC. Ähnliche Unstimmigkeiten gab es bereits bei Windows XP und bis heute installieren einige Computerhersteller Software vor, die beim Kunden dann nicht funktioniert.
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