Britische Schulen sollen voerst auf Vista verzichten

Windows Vista Becta, die IT-Behörde für Großbritanniens Schulen hat gestern eine Art Warnung an die angeschlossenen Bildungseinrichtungen ausgegeben, das neue Windows Vista innerhalb des nächsten Jahres nicht einzusetzen. Man empfiehlt den Schulen, vorerst auf das neue Betriebssystem zu verzichten. Nach Auffassung der Becta gibt es keine Funktionen in Windows Vista, die man im Schulalltag unbedingt einsetzen sollte. Ausserdem berge die frühe Adaption des Betriebssystems ein hohes Risiko, da zahlreiche technische, finanzielle und organisatorische Herausforderungen bestehen.

Es gäbe zwar zahlreiche Verbesserungen bei Windows Vista, doch sei keine so bedeutend, dass sie eine frühzeitige Einführung des neuen Windows rechtfertigen würde, so die Becta laut ZDNet UK. Microsoft forderte seinerseits, dass man die Software doch zunächst auf ihre Unterrichtstauglichkeit testen solle.

Eine ähnliche Auffassung vertritt man auch gegenüber dem neuen Büropaket Office 2007. Zwar sei eine große Zahl sinnvoller Neuerungen vorgenommen worden, Microsoft wolle damit jedoch vor allem Privatanwender und Firmen ansprechen, so daß ein Einsatz in Schulen derzeit noch nicht sinnvoll ist.
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