Vista: Verluste durch Non-Vista Hardware befürchtet
Doch auch die Hardware-Hersteller selbst fürchten den Umstieg auf Windows Vista, allerdings aus wirtschaftlichen Gründen. Viele Unternehmen haben derzeit noch große Stückzahlen von Produkten auf Lager, die nicht für die Nutzung von Windows Vista geeignet sind. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Grafikkarten und Mainboards, die keine Unterstützung für die Grafikplattform DirectX 9 bieten.
Die Unternehmen versuchen derzeit laut DigiTimes mit allen Mittel ihre Lager zu räumen. Vor allem Verkäufe in Entwicklungsländer und Regierungen stehen im Mittelpunkt des Interesses. Sind die Lager nicht rechtzeitig zur Einführung von Windows Vista geleert, sind Verluste zu erwarten, weil die älteren Hardware-Produkte nicht mehr verkauft werden können, da die Nachfrage wahrscheinlich massiv einbricht.
Auch nach der Einführung von Windows Vista könnte günstigere Hardware, die lediglich Unterstützung für die Grundfunktionen des neuen Betriebssystem bietet, in der Gunst der Kunden sinken, so DigiTimes. Die Kunden werden nach Auffassung der Hersteller vor allem die teureren Versionen von Vista nutzen.
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