Amazon will "Geschenkvorschlagsystem" patentieren
Zu den persönlichen Daten, die anfangs eingegeben werden müssen, gehört unter anderem folgendes: Geschlecht, Geburtsdatum, Religionszugehörigkeit, Interessen, Wohnort, Bildungsgrad, Einkommen, Beruf und Volkszugehörigkeit. Sollte man diese Informationen nicht vollständig eingeben können, so versucht das System auf Wunsch sie automatisch zu ergänzen, indem die Daten aus früheren Bestellungen bezoegen werden oder in öffentlichen Datenbanken gesucht werden.
Laut Amazon gibt es derzeit noch keine Pläne, dieses Geschenkvorschlagsystem umzusetzen. Durch den Patentantrag will man nur sicherstellen, dass das geistige Eigentum geschützt wird. Eine solch riesige Datensammlung bringt natürlich auch einige Risiken mit, wenn sie in die falschen Hände fällt, warnt die Datenschutzexpertin Lillie Coney vom Electronic Privacy Informationen Center.
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