Privatsphäre: US-Firmen fordern eindeutige Gesetze

Wirtschaft & Firmen Am Dienstag hat eine Gruppe von zwölf Technologieunternehmen eine Stellungnahme veröffentlicht, in der sie von der US-Regierung eine eindeutige Gesetzgebung zum Schutz der Privatsphäre der Kosumenten fordern. Man müsse die zahlreichen verschiedenen Gesetze sinnvoll zusammenfassen. Die Firmen, darunter Schwergewichte wie eBay, Hewlett-Packard, Intel, Oracle, Sun, Symantec sowie Microsoft und Google, schlugen vor, eine zentrale Behörde zu schaffen, welche die Interessen der Verbraucher vertreten soll, falls ein Unternehmen die Privatsphäre seiner Kunden nicht ausreichend schützt.

In ihrer Mitteilung ließen die Beteiligten zudem verlauten, dass die Gesetzgebung den Kunden vor der unrechtmäßigen Erhebung von personenbezogenen Informationen und deren Missbrauch schützen müsse, gleichzeitig solle es der Wirtschaft aber weiterhin möglich sein, Informationen für geschäftliche und soziale Zwecke zu nutzen.

Die amerikanischen Gesetzgeber nahmen die Vorschläge überwiegend positiv auf. In einigen Bundesstaaten will man aber dennoch Regelungen schaffen, in deren Rahmen Verbraucher rechtliche Schritte einleiten können, wenn sie der Meinung sind, dass ein Unternehmen ihre persönlichen Daten missbraucht.
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