Anti-Piraterieverband droht nun rechtlicher Ärger
Sowohl das zur schwedischen Regierung gehörende „Data Inspection Office“ als auch die nationale Post und Telekomagentur haben angekündigt gegen den Verband ermitteln zu wollen.
Grund dafür: Bisher ist nicht geklärt wie dieser an die Postadressen von Nutzern kam. In Schweden herrschen, was das Ermitteln und die Herausgabe von Nutzerdaten betrifft, sehr strenge Regeln.
Die Post- und Telekomagentur prüft deshalb, ob die zu den IP-Adressen gehörenden Nutzerdaten von den Betreibern unerlaubt herausgegeben wurden - dies darf auch nach schwedischem Recht nur geschehen,
wenn ein Richter das beschlossen hat. Es sei unwahrscheinlich, dass dem Verband solche Gerichts-Beschlüsse vorliegen.
Der Anti-Piraterieverband wollte sich zu dieser Angelegenheit gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters nicht äußern, auch die gehackte Website ist weiterhin nicht erreichbar.
Der Anti-Piraterieverband wollte sich zu dieser Angelegenheit gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters nicht äußern, auch die gehackte Website ist weiterhin nicht erreichbar.
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