Arc Browser macht dicht: Konten werden deaktiviert, Daten gelöscht
Der einst hoch gehandelte Arc Browser wird noch in diesem Jahr komplett eingestellt. Verbleibende Nutzer müssen jetzt ihre Daten sichern und in einen anderen Browser umziehen. Wir fassen die wichtigsten Informationen zusammen.
Arc startete 2023 mit innovativen Ansätzen. Der große Durchbruch im Massenmarkt blieb jedoch aus. Der im Oktober 2025 für 610 Millionen US-Dollar von Atlassian übernommene Entwickler verlagert den Fokus nun auf seinen von Grund auf neu entwickelten KI-Browser Dia.
Der nächste Einschnitt folgt am 23. November 2026. Ab diesem Datum verlieren die mobilen Ableger für iOS und Android ihre KI-gestützten Funktionen wie Browse for Me. Zudem wird die Möglichkeit entfernt, sich anzumelden und Tabs zu synchronisieren. Die mobile App bleibt lediglich als einfacher lokaler Browser nutzbar.
Am 22. Dezember gehen dann endgültig die Lichter aus. Alle Konten werden deaktiviert und die zugehörigen Daten innerhalb von 30 Tagen gelöscht. Arc Search verschwindet zeitgleich aus dem Google Play Store.
Für Nutzer steht nun der Datenumzug an. The Browser Company empfiehlt natürlich den Wechsel zu Dia, der einen nahtlosen Import verspricht. Passwörter, Lesezeichen, der Browserverlauf sowie Erweiterungen sollen sich vollständig übertragen lassen. Auch Konzepte wie die Arbeitsbereiche bleiben laut dem Entwickler in Dia unter dem Namen Profile erhalten. Ob und wie gut ein Umzug der Daten in andere Browser funktioniert, muss sich erst noch zeigen.
Werdet ihr nach dem Aus von Arc zum neuen Dia-Browser wechseln oder sucht ihr euch eine Alternative? Teilt eure Pläne und Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
- The Browser Company stellt den Arc Browser am 22. Dezember 2026 komplett ein
- Das Anlegen neuer Nutzerkonten ist bereits nicht mehr möglich
- Die mobilen Apps verlieren am 23. November 2026 smarte Features und KI-Funktionen
- Der Fokus des Unternehmens liegt künftig voll auf dem neuen KI-Browser Dia
- Eine Veröffentlichung von Arc als Open-Source-Projekt schließt die Firma aus
- Atlassian übernahm das Entwicklerstudio im Oktober 2025 für 610 Millionen Dollar
Das Ende eines Hype-Browsers
Der einst gefeierte Arc Browser wird im Dezember 2026 endgültig eingestellt. Das zuständige Entwicklerstudio The Browser Company zieht damit einen Schlussstrich unter das Projekt, das schon zuvor mehr oder weniger aufgegeben worden war. Anwender können die Software ab diesem Stichtag unter Windows und MacOS nicht mehr nutzen. Hintergrund der Entscheidung, Arc endgültig zu begraben, ist der steigende Aufwand, die Sicherheit eines Browsers im heutigen Zeitalter zu gewährleisten.Arc startete 2023 mit innovativen Ansätzen. Der große Durchbruch im Massenmarkt blieb jedoch aus. Der im Oktober 2025 für 610 Millionen US-Dollar von Atlassian übernommene Entwickler verlagert den Fokus nun auf seinen von Grund auf neu entwickelten KI-Browser Dia.
Fahrplan für die Abschaltung
Wie Arc auf seiner Webseite mitteilt, wird der Browser am 22. Dezember eingestellt. Laut dem begleitenden Blogbeitrag erfolgt die Abschaltung in mehreren Schritten. Bereits seit Donnerstag, dem 22. Oktober, ist es nicht mehr möglich, neue Konten für die Software anzulegen. Da ein Login zwingend vorausgesetzt wird, sperrt der Schritt neue Nutzer direkt aus. Bestehende Anwender können das Programm vorerst weiterverwenden und ihre Daten über eine integrierte Funktion exportieren.Der nächste Einschnitt folgt am 23. November 2026. Ab diesem Datum verlieren die mobilen Ableger für iOS und Android ihre KI-gestützten Funktionen wie Browse for Me. Zudem wird die Möglichkeit entfernt, sich anzumelden und Tabs zu synchronisieren. Die mobile App bleibt lediglich als einfacher lokaler Browser nutzbar.
Am 22. Dezember gehen dann endgültig die Lichter aus. Alle Konten werden deaktiviert und die zugehörigen Daten innerhalb von 30 Tagen gelöscht. Arc Search verschwindet zeitgleich aus dem Google Play Store.
Für Nutzer steht nun der Datenumzug an. The Browser Company empfiehlt natürlich den Wechsel zu Dia, der einen nahtlosen Import verspricht. Passwörter, Lesezeichen, der Browserverlauf sowie Erweiterungen sollen sich vollständig übertragen lassen. Auch Konzepte wie die Arbeitsbereiche bleiben laut dem Entwickler in Dia unter dem Namen Profile erhalten. Ob und wie gut ein Umzug der Daten in andere Browser funktioniert, muss sich erst noch zeigen.
Keine quelloffene Version in Sicht
Viele Nutzer wünschen sich eine Open-Source-Version von Arc. CEO Josh Miller hatte jedoch bereits früher erklärt, dass dies nicht sinnvoll möglich sei. Der Browser basiert auf dem proprietären Arc Development Kit (ADK), das auch das technologische Fundament für Dia bildet. Eine Offenlegung im Rahmen einer Konvertierung zu einem Open-Source-Modell würde damit das geistige Eigentum hinter Dia preisgeben. Miller zufolge ist das ADK weiterhin zentral für den Wert des Unternehmens.Werdet ihr nach dem Aus von Arc zum neuen Dia-Browser wechseln oder sucht ihr euch eine Alternative? Teilt eure Pläne und Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Kann ich Arc nach Dezember weiter nutzen?
Am 22. Dezember 2026 lässt sich der Arc Browser unter MacOS und Windows nicht mehr aufrufen oder nutzen. Die Software stellt den Dienst an diesem Tag vollständig ein. Ihr könnt den Browser auch nicht ohne weitere Updates als lokales Programm weiterverwenden.
Alle Arc-Konten werden an diesem Stichtag automatisch deaktiviert. Eure zugehörigen persönlichen Daten löscht der Anbieter innerhalb von 30 Tagen restlos.
Alle Arc-Konten werden an diesem Stichtag automatisch deaktiviert. Eure zugehörigen persönlichen Daten löscht der Anbieter innerhalb von 30 Tagen restlos.
Was passiert mit der App Arc Search?
Ab dem 23. November 2026 fallen unter iOS und Android die Tab-Synchronisation, die Anmeldung und KI-Funktionen wie "Browse for Me" weg. Wenn ihr euch danach von eurem Konto abmeldet, könnt ihr euch möglicherweise nicht wieder einloggen.
Am 22. Dezember wird Arc Search für Android komplett aus dem Google Play Store entfernt. Laut The Browser Company wird die App an diesem Tag auch automatisch von Android-Geräten gelöscht, auf denen sie bereits installiert ist.
Unter iOS bleibt Arc Search als stark vereinfachte Version ohne KI-Funktionen erhalten.
Am 22. Dezember wird Arc Search für Android komplett aus dem Google Play Store entfernt. Laut The Browser Company wird die App an diesem Tag auch automatisch von Android-Geräten gelöscht, auf denen sie bereits installiert ist.
Unter iOS bleibt Arc Search als stark vereinfachte Version ohne KI-Funktionen erhalten.
Wie übertrage ich Daten von Arc zu Dia?
Nutzt dafür die Export-Funktion in der aktuellsten Version des Arc Browsers. Darüber könnt ihr eure Passwörter, Lesezeichen, Erweiterungen und den Browserverlauf exportieren und anschließend nahtlos in Dia importieren.
Auch Arc-spezifische Elemente lassen sich auf diesem Weg vollständig in den neuen Browser übernehmen. Eure Arbeitsbereiche (Spaces) heißen in Dia künftig Profile. Bisherige Ordner werden beim Import zu angehefteten Tab-Gruppen.
Auch Arc-spezifische Elemente lassen sich auf diesem Weg vollständig in den neuen Browser übernehmen. Eure Arbeitsbereiche (Spaces) heißen in Dia künftig Profile. Bisherige Ordner werden beim Import zu angehefteten Tab-Gruppen.
Bietet Dia alle alten Arc-Funktionen?
Nein, bisher fehlt in Dia beispielsweise die Funktion "Little Arc". Damit konntet ihr in Arc Links aus Drittanbieter-Apps in einem separaten, schwebenden Fenster öffnen.
Andere beliebte Werkzeuge bleiben euch hingegen erhalten. Die typischen vertikalen Tabs aus Arc stehen in Dia weiterhin als optionales Seitenleisten-Layout zur Verfügung.
Andere beliebte Werkzeuge bleiben euch hingegen erhalten. Die typischen vertikalen Tabs aus Arc stehen in Dia weiterhin als optionales Seitenleisten-Layout zur Verfügung.
Bleibt der neue Browser Dia kostenlos?
Die regulären und bereits aus Arc bekannten Browser-Funktionen sind laut The Browser Company in Dia kostenlos.
Einem Bericht zufolge sollen die KI-Funktionen, auf die Dia seinen Schwerpunkt legt, jedoch bald hinter einer Bezahlschranke (Paywall) landen.
Einem Bericht zufolge sollen die KI-Funktionen, auf die Dia seinen Schwerpunkt legt, jedoch bald hinter einer Bezahlschranke (Paywall) landen.
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Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.