Walter Koenig ist tot: Star-Trek-Schauspieler starb mit 90 Jahren
Der US-Schauspieler Walter Koenig, der mit der Originalserie "Star Trek" und mehreren Kinofilmen bekannt wurde, ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Er war weit mehr als seine bekannteste Figur Pavel Chekov.
Koenig gehörte zu den prägenden Gesichtern der ursprünglichen Star-Trek-Fernsehserie, die von 1966 bis 1969 beim US-Sender NBC lief. Als Pavel Chekov verkörperte er einen jungen Offizier an Bord des Raumschiffs Enterprise. Die Figur war das einzige Mitglied der Brückenbesatzung aus dem damaligen kommunistischen Ostblock und stand für die Hoffnung, dass selbst geopolitische Rivalen in einer friedlichen Zukunft zusammenarbeiten können.
Mit seinem ausgeprägten russischen Akzent, seinem Nationalstolz und seiner Begeisterung für Poesie verkörperte Chekov zugleich einige gängige Klischees über Russen. Die Figur entwickelte sich zu einem festen Bestandteil des Science-Fiction-Universums.
Koenig spielte Chekov ab 1979 auch in sieben Star-Trek-Kinofilmen. Darüber hinaus wirkte er an zahlreichen weiteren Produktionen rund um das Franchise mit und veröffentlichte 1980 das Buch "Chekov's Enterprise". Auch nach dem Ende der Originalserie blieb er der Science-Fiction treu. In den 1990er-Jahren hatte er unter anderem Gastauftritte in der Fernsehserie "Babylon 5".
Seine Karriere beschränkte sich jedoch nicht auf das Weltraumabenteuer. Bereits Anfang der 1960er-Jahre hatte Koenig erste Fernsehrollen übernommen, unter anderem in den Serien "Mr. Novak" und "Ben Casey". Später schrieb er Drehbücher für Produktionen wie "Family" und "The Incredible Hulk". Zudem unterrichtete er zeitweise an der University of California, Los Angeles (UCLA), und anderen Bildungseinrichtungen. Auch in frühen Computerspielen wirkte er mit.
Auch Koenigs Talentmanager hob dessen Verbundenheit mit den Fans hervor. Bei zahlreichen Conventions und persönlichen Begegnungen habe der Schauspieler seine Freundlichkeit, seinen Humor und seine Wertschätzung für die Gemeinschaft rund um Star Trek gezeigt. Koenig habe verstanden, welche Bedeutung die Serie für viele Menschen hatte, und diese Verbindung über Jahrzehnte gepflegt.
Siehe auch:
- Schauspieler Walter Koenig verstarb zuhause im Beisein seiner Familie
- Als Pavel Chekov prägte er die originale Star-Trek-Serie von 1966 bis 1969
- Die Figur des Chekov verkörperte er auch in sieben Star-Trek-Kinofilmen
- In den 1990er-Jahren übernahm der Darsteller zudem Gastrollen in Babylon 5
- Neben der Schauspielerei verfasste er Drehbücher und lehrte an Universitäten
- Sein Kollege George Takei würdigte ihn öffentlich als loyalen Weggefährten
Bewegtes Leben
Koenig starb am Sonntagabend in seinem Zuhause im Stadtteil North Hollywood von Los Angeles. Das teilte sein Manager Zachery McGinnis mit. Seine Tochter und seine Nichte waren demnach an seiner Seite.Koenig gehörte zu den prägenden Gesichtern der ursprünglichen Star-Trek-Fernsehserie, die von 1966 bis 1969 beim US-Sender NBC lief. Als Pavel Chekov verkörperte er einen jungen Offizier an Bord des Raumschiffs Enterprise. Die Figur war das einzige Mitglied der Brückenbesatzung aus dem damaligen kommunistischen Ostblock und stand für die Hoffnung, dass selbst geopolitische Rivalen in einer friedlichen Zukunft zusammenarbeiten können.
Mit seinem ausgeprägten russischen Akzent, seinem Nationalstolz und seiner Begeisterung für Poesie verkörperte Chekov zugleich einige gängige Klischees über Russen. Die Figur entwickelte sich zu einem festen Bestandteil des Science-Fiction-Universums.
Koenig spielte Chekov ab 1979 auch in sieben Star-Trek-Kinofilmen. Darüber hinaus wirkte er an zahlreichen weiteren Produktionen rund um das Franchise mit und veröffentlichte 1980 das Buch "Chekov's Enterprise". Auch nach dem Ende der Originalserie blieb er der Science-Fiction treu. In den 1990er-Jahren hatte er unter anderem Gastauftritte in der Fernsehserie "Babylon 5".
Seine Karriere beschränkte sich jedoch nicht auf das Weltraumabenteuer. Bereits Anfang der 1960er-Jahre hatte Koenig erste Fernsehrollen übernommen, unter anderem in den Serien "Mr. Novak" und "Ben Casey". Später schrieb er Drehbücher für Produktionen wie "Family" und "The Incredible Hulk". Zudem unterrichtete er zeitweise an der University of California, Los Angeles (UCLA), und anderen Bildungseinrichtungen. Auch in frühen Computerspielen wirkte er mit.
George Takei würdigt den Freund
George Takei, der in Star Trek Hikaru Sulu spielte, reagierte mit bewegenden Worten auf den Tod seines Kollegen. "Mein Herz ist schwer", schrieb er in den sozialen Medien. Koenig sei weit mehr als seine Rolle als Chekov gewesen: ein Autor, Lehrer, nachdenklicher Mensch und loyaler Freund. Takei hatte Koenig 2008 zu seinem Trauzeugen gemacht.Auch Koenigs Talentmanager hob dessen Verbundenheit mit den Fans hervor. Bei zahlreichen Conventions und persönlichen Begegnungen habe der Schauspieler seine Freundlichkeit, seinen Humor und seine Wertschätzung für die Gemeinschaft rund um Star Trek gezeigt. Koenig habe verstanden, welche Bedeutung die Serie für viele Menschen hatte, und diese Verbindung über Jahrzehnte gepflegt.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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