OpenRGB: Tool zur einheitlichen Steuerung der PC-Beleuchtung ist fertig
Die Open-Source-Software OpenRGB hat nach monatelangen Tests die Version 1.0 erreicht. Das Programm soll die bislang oft fragmentierte Steuerung von RGB-Beleuchtung in Gaming-Hardware vereinheitlichen und funktioniert dabei plattformübergreifend.
RGB-Beleuchtung ist bei Gaming-Mäusen, Tastaturen, Headsets, Lautsprechern, Monitoren und PC-Komponenten weit verbreitet. Die dafür benötigten Steuerungsprogramme unterscheiden sich allerdings je nach Hersteller erheblich. Nutzer müssen deshalb häufig mehrere Anwendungen parallel installieren, die im Hintergrund laufen und teilweise unübersichtliche Bedienoberflächen mitbringen. OpenRGB verfolgt einen anderen Ansatz und möchte möglichst viele Geräte über eine gemeinsame Anwendung kontrollierbar machen.
Version 1.0 erweitert die Hardware-Unterstützung unter anderem um QMK und VialRGB. Berücksichtigt werden dabei auch die von Keychron abgeleiteten Varianten dieser Protokolle. Hinzu kommen weitere Mainboards und Notebooks von Gigabyte und MSI sowie Tastaturen und Lichtleisten für Clevo-Notebooks. Auch bei Grafikkarten wird die Kompatibilität ausgebaut. Unterstützt werden nun zusätzliche Modelle verschiedener Controller, darunter PNY-Grafikkarten mit Epic-X-ARGB-Beleuchtung und GPUs von PowerColor.
Verbesserungen gibt es zudem bei Corsair-Arbeitsspeicher. OpenRGB kann nun weitere DRAM-Controller ansprechen. Unterstützung kommt außerdem für RGB-Speichercontroller älterer Intel-X299-Mainboards hinzu. Damit richtet sich die Software nicht ausschließlich an aktuelle Gaming-PCs, sondern deckt auch ältere Hardware besser ab.
Mit Version 1.0 ist die Entwicklung damit nicht abgeschlossen. Vielmehr dient die erste stabile Ausgabe als Basis für weitere Geräteunterstützung. Für Nutzer, die unterschiedliche RGB-Komponenten verschiedener Hersteller mit möglichst wenig proprietärer Software verwalten wollen, könnte OpenRGB damit zu einer zunehmend interessanten Alternative werden.
Siehe auch:
Version 1.0 bringt viel Neues
Mit der ersten finalen Version wächst zugleich die Zahl unterstützter Hersteller und Komponenten deutlich. Außerdem schafft OpenRGB die Grundlage für eine zukünftig bessere Ansteuerung von Logitech-Geräten.RGB-Beleuchtung ist bei Gaming-Mäusen, Tastaturen, Headsets, Lautsprechern, Monitoren und PC-Komponenten weit verbreitet. Die dafür benötigten Steuerungsprogramme unterscheiden sich allerdings je nach Hersteller erheblich. Nutzer müssen deshalb häufig mehrere Anwendungen parallel installieren, die im Hintergrund laufen und teilweise unübersichtliche Bedienoberflächen mitbringen. OpenRGB verfolgt einen anderen Ansatz und möchte möglichst viele Geräte über eine gemeinsame Anwendung kontrollierbar machen.
Version 1.0 erweitert die Hardware-Unterstützung unter anderem um QMK und VialRGB. Berücksichtigt werden dabei auch die von Keychron abgeleiteten Varianten dieser Protokolle. Hinzu kommen weitere Mainboards und Notebooks von Gigabyte und MSI sowie Tastaturen und Lichtleisten für Clevo-Notebooks. Auch bei Grafikkarten wird die Kompatibilität ausgebaut. Unterstützt werden nun zusätzliche Modelle verschiedener Controller, darunter PNY-Grafikkarten mit Epic-X-ARGB-Beleuchtung und GPUs von PowerColor.
Verbesserungen gibt es zudem bei Corsair-Arbeitsspeicher. OpenRGB kann nun weitere DRAM-Controller ansprechen. Unterstützung kommt außerdem für RGB-Speichercontroller älterer Intel-X299-Mainboards hinzu. Damit richtet sich die Software nicht ausschließlich an aktuelle Gaming-PCs, sondern deckt auch ältere Hardware besser ab.
Logitech kommt dazu
Besonders wichtig für die Zukunft ist die neue Unterstützung für Logitech-HID++-2.0-Controller. Deren Protokoll kommt in zahlreichen Logitech-Peripheriegeräten zum Einsatz. Die Integration bedeutet laut Projektentwicklern vor allem, dass zukünftig deutlich mehr neuere Logitech-Geräte in OpenRGB unterstützt werden können.Mit Version 1.0 ist die Entwicklung damit nicht abgeschlossen. Vielmehr dient die erste stabile Ausgabe als Basis für weitere Geräteunterstützung. Für Nutzer, die unterschiedliche RGB-Komponenten verschiedener Hersteller mit möglichst wenig proprietärer Software verwalten wollen, könnte OpenRGB damit zu einer zunehmend interessanten Alternative werden.
Zusammenfassung
- OpenRGB Version 1.0 erweitert die Unterstützung für viele Hersteller
- Software bündelt die Steuerung diverser RGB-Geräte in einem Tool
- Kompatibilität für QMK, VialRGB und Keychron-Protokolle ergänzt
- Zusätzliche Mainboards sowie Notebooks von MSI und Gigabyte dabei
- Grafikkarten von PowerColor und PNY werden nun besser unterstützt
- Logitech-HID++-2.0-Controller schaffen Basis für neue Peripherie
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