Android: Umzug zu anderem Passwort-Manager wird jetzt sehr einfach
Android erleichtert den Wechsel zwischen Passwort-Managern: Passwörter und Passkeys lassen sich zukünftig direkt über das Betriebssystem von einer Anwendung in eine andere übertragen, so dass eine ewige Bindung der Vergangenheit angehört.
Die neue Funktion basiert auf dem Android-Plattformbestandteil "Credential transfer", der bereits ab Android 8 für verschiedene Aufgaben zur Verfügung steht. Voraussetzung ist allerdings, dass auch der verwendete Passwort-Manager die Schnittstelle unterstützt. Zum Start gehören unter anderem 1Password, Bitwarden Password Manager, Dashlane und der Google Password Manager zu den kompatiblen Anwendungen. Weitere Anbieter sollen folgen.
Der Umzug zu einem neuen Passwort-Manager
Bisher funktioniert der Umzug zwischen Passwort-Managern meist über Import- und Exportfunktionen. Dabei müssen Nutzer ihre Zugangsdaten häufig zunächst in eine Datei schreiben und diese anschließend in der neuen Anwendung wieder einlesen. Gerade bei unverschlüsselten oder anderweitig unzureichend geschützten Dateien besteht dabei ein zusätzliches Sicherheitsrisiko. Außerdem gibt es bislang keinen einheitlichen Weg, Passkeys zwischen unterschiedlichen Passwort-Managern zu übertragen.
Vor dem eigentlichen Transfer lassen sich die zu übertragenden Zugangsdaten und Passkeys auswählen und überprüfen. Erst nach einer entsprechenden Freigabe durch den Nutzer beginnt die Übertragung. Nach Angaben Googles soll der gesamte Vorgang nur wenige Sekunden dauern.
Google betont dabei insbesondere den Sicherheitsaspekt. Die neue Methode soll den Wechsel des Passwort-Managers ermöglichen, ohne sensible Zugangsdaten zunächst als separate Datei exportieren und anschließend wieder importieren zu müssen. Gleichzeitig können Nutzer damit leichter den Anbieter wechseln, ohne auf die jeweiligen Import- und Exportmechanismen einzelner Dienste angewiesen zu sein.
Siehe auch:
- Android vereinfacht nun den Wechsel zwischen verschiedenen Passwort-Managern
- Die neue Funktion basiert auf dem Android-Dienst Credential transfer
- Der oft unsichere Export von Passwort-Dateien wird damit überflüssig
- Nutzer behalten die volle Kontrolle über die zu übertragenden Daten
- Zum Start werden Apps wie 1Password, Bitwarden und Dashlane unterstützt
Schnell und sicher
Nutzer benötigen für einen Umzug weder einen Download noch zusätzliche Werkzeuge. Google will damit vor allem eine bislang umständliche und bei Passkeys teilweise fehlende Möglichkeit zum Anbieterwechsel vereinfachen.Die neue Funktion basiert auf dem Android-Plattformbestandteil "Credential transfer", der bereits ab Android 8 für verschiedene Aufgaben zur Verfügung steht. Voraussetzung ist allerdings, dass auch der verwendete Passwort-Manager die Schnittstelle unterstützt. Zum Start gehören unter anderem 1Password, Bitwarden Password Manager, Dashlane und der Google Password Manager zu den kompatiblen Anwendungen. Weitere Anbieter sollen folgen.
Der Umzug zu einem neuen Passwort-Manager
Bisher funktioniert der Umzug zwischen Passwort-Managern meist über Import- und Exportfunktionen. Dabei müssen Nutzer ihre Zugangsdaten häufig zunächst in eine Datei schreiben und diese anschließend in der neuen Anwendung wieder einlesen. Gerade bei unverschlüsselten oder anderweitig unzureichend geschützten Dateien besteht dabei ein zusätzliches Sicherheitsrisiko. Außerdem gibt es bislang keinen einheitlichen Weg, Passkeys zwischen unterschiedlichen Passwort-Managern zu übertragen.
Nutzer behält die Kontrolle
Mit der neuen Android-Lösung soll dieser Zwischenschritt entfallen. Startet der Nutzer den Export im bisherigen Passwort-Manager, übergibt die Anwendung den Vorgang an Android. Das Betriebssystem erkennt daraufhin die kompatiblen Passwort-Manager, die auf dem Smartphone beziehungsweise dem Zielgerät verfügbar sind. Anschließend kann der Nutzer auswählen, wohin die Daten übertragen werden sollen.Vor dem eigentlichen Transfer lassen sich die zu übertragenden Zugangsdaten und Passkeys auswählen und überprüfen. Erst nach einer entsprechenden Freigabe durch den Nutzer beginnt die Übertragung. Nach Angaben Googles soll der gesamte Vorgang nur wenige Sekunden dauern.
Google betont dabei insbesondere den Sicherheitsaspekt. Die neue Methode soll den Wechsel des Passwort-Managers ermöglichen, ohne sensible Zugangsdaten zunächst als separate Datei exportieren und anschließend wieder importieren zu müssen. Gleichzeitig können Nutzer damit leichter den Anbieter wechseln, ohne auf die jeweiligen Import- und Exportmechanismen einzelner Dienste angewiesen zu sein.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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