Parallels Desktop 27: Schnelleres OpenGL für Windows auf dem Mac
Schneller, intelligenter und stark hardwareabhängig: Parallels Desktop 27 bringt Windows-Programme auf dem Mac ordentlich auf Trab. Das Update liefert massive Leistungssprünge, lässt ältere Apple-Chips bei der KI jedoch komplett außen vor.
Die neue Version setzt auf einen Metal-basierten Grafiktreiber, der OpenGL 4.3 unterstützt. Auf Macs mit M3-Prozessoren soll sich dadurch das 3D-Rendering beschleunigen. Bei der Geodaten-Software ArcGIS Pro verkürzt sich die Arbeitsablaufzeit laut Hersteller um fast ein Viertel.
Die Inferenz in neuronalen Netzen soll sich um den Faktor 1,75 beschleunigen. Davon profitieren Entwickler, die Werkzeuge wie Ollama lokal testen wollen. Auf diese Weise lassen sich Latenzen verringern und sensible Daten auf dem Gerät speichern. Nutzer älterer Macs mit M1- oder M2-Chip profitieren nicht von diesen Verbesserungen.
Parallels Desktop 27 wird in mehreren Editionen angeboten. Die Standard-Version richtet sich an Heimanwender und kostet als Dauerlizenz regulär rund 189 Euro. Das Jahresabonnement startet aktuell bei rund 60 Euro (Aktionspreis). Wer schon eine Vorgängerversion hat und ein Upgrade nutzt, zahlt noch weniger. Erweiterte Netzwerkfunktionen und die neue Hardware-Beschleunigung sind der teureren Pro-Variante vorbehalten.
Der Hersteller stellt außerdem eine Online-Datenbank bereit, in der sich die Kompatibilität einzelner Programme prüfen lässt. Dort sind nach Unternehmensangaben mehr als 200.000 Anwendungen aufgeführt, teilweise mit Hinweisen zu erforderlichen Plugins.
Nutzt ihr Programme für Windows auf dem Mac oder setzt ihr komplett auf native Software? Teilt eure Erfahrungen mit virtuellen Maschinen gerne unten in den Kommentaren!
Siehe auch:
Virtualisierung mit mehr Leistung
Ab sofort ist die neue Version der Virtualisierungsumgebung für Apple-Rechner verfügbar. Parallels Desktop 27 soll OpenGL-Grafik für Windows-Anwendungen wie Blender 4.3 um bis zu 160 Prozent beschleunigen. Zudem verbessert das Update die Unterstützung für künstliche Intelligenz auf Macs mit M4-Chip und neueren Prozessoren. Dadurch sollen anspruchsvolle Berechnungen unter macOS 27 Golden Gate effizienter laufen.Die neue Version setzt auf einen Metal-basierten Grafiktreiber, der OpenGL 4.3 unterstützt. Auf Macs mit M3-Prozessoren soll sich dadurch das 3D-Rendering beschleunigen. Bei der Geodaten-Software ArcGIS Pro verkürzt sich die Arbeitsablaufzeit laut Hersteller um fast ein Viertel.
Fokus auf lokale KI-Entwicklung
Wie das Unternehmen in einem Blogbeitrag erklärt, liegt ein Schwerpunkt auf der lokalen Ausführung von Modellen für maschinelles Lernen. Auf Geräten ab dem M4-Chip nutzt die Software spezielle SME-Befehle (Scalable Matrix Extension). Damit sollen Matrixoperationen in virtuellen Maschinen deutlich schneller ablaufen.Die Inferenz in neuronalen Netzen soll sich um den Faktor 1,75 beschleunigen. Davon profitieren Entwickler, die Werkzeuge wie Ollama lokal testen wollen. Auf diese Weise lassen sich Latenzen verringern und sensible Daten auf dem Gerät speichern. Nutzer älterer Macs mit M1- oder M2-Chip profitieren nicht von diesen Verbesserungen.
Neue Werkzeuge für Unternehmen
Für Unternehmen bietet das Update erweiterte Verwaltungsfunktionen. IT-Abteilungen können virtuelle Maschinen über eine grafische Benutzeroberfläche steuern und in die kontinuierliche Softwareentwicklung einbinden. Hinzu kommen eine erweiterte Single-Sign-on-Integration, die Verteilung von Standard-Images über Cloud-Speicher und eine erneuerte SOC-2-Zertifizierung.Parallels Desktop 27 wird in mehreren Editionen angeboten. Die Standard-Version richtet sich an Heimanwender und kostet als Dauerlizenz regulär rund 189 Euro. Das Jahresabonnement startet aktuell bei rund 60 Euro (Aktionspreis). Wer schon eine Vorgängerversion hat und ein Upgrade nutzt, zahlt noch weniger. Erweiterte Netzwerkfunktionen und die neue Hardware-Beschleunigung sind der teureren Pro-Variante vorbehalten.
Der Hersteller stellt außerdem eine Online-Datenbank bereit, in der sich die Kompatibilität einzelner Programme prüfen lässt. Dort sind nach Unternehmensangaben mehr als 200.000 Anwendungen aufgeführt, teilweise mit Hinweisen zu erforderlichen Plugins.
Nutzt ihr Programme für Windows auf dem Mac oder setzt ihr komplett auf native Software? Teilt eure Erfahrungen mit virtuellen Maschinen gerne unten in den Kommentaren!
Laufen meine Windows-Programme?
Parallels Desktop 27 unterstützt eine Vielzahl von Windows-Anwendungen auf Apple Silicon. Um Unsicherheiten auszuräumen, hat der Hersteller eine neue Online-Datenbank veröffentlicht, in der angeblich über 200.000 kompatible Programme gelistet sind.
IT-Profis können dort gezielt nach Software suchen und erhalten teils direkte Hinweise zu benötigten Plugins. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie vorab prüfen möchten, ob spezielle Branchensoftware reibungslos in der virtuellen Maschine funktioniert.
IT-Profis können dort gezielt nach Software suchen und erhalten teils direkte Hinweise zu benötigten Plugins. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie vorab prüfen möchten, ob spezielle Branchensoftware reibungslos in der virtuellen Maschine funktioniert.
Was bringt der neue Grafiktreiber?
Die neue Version führt einen Metal-basierten Grafiktreiber mit OpenGL-4.3-Unterstützung ein. Laut internen Tests soll dies auf Macs ab dem M3-Chip eine bis zu 160 Prozent schnellere Grafikleistung im Vergleich zur Vorversion ermöglichen.
Im Arbeitsalltag profitieren davon vor allem rechenintensive Anwendungen wie ArcGIS Pro, ZWCAD oder Blender 4.3. Bei ArcGIS Pro sollen Workflows um bis zu 24 Prozent schneller ablaufen, was Wartezeiten beim 3D-Rendering spürbar reduziert.
Im Arbeitsalltag profitieren davon vor allem rechenintensive Anwendungen wie ArcGIS Pro, ZWCAD oder Blender 4.3. Bei ArcGIS Pro sollen Workflows um bis zu 24 Prozent schneller ablaufen, was Wartezeiten beim 3D-Rendering spürbar reduziert.
Wie profitiert KI vom M4-Chip?
Für Entwickler, die lokale KI-Modelle testen, integriert Parallels die Unterstützung für sogenannte SME-Befehle (Scalable Matrix Extension). Dies setzt jedoch einen aktuellen Apple M4-Chip voraus und funktioniert sowohl in Linux- als auch in Windows-VMs.
Es heißt, dass Matrixoperationen dadurch bis zu siebenmal schneller und Inferenzen in neuronalen Netzen 1,75-mal schneller berechnet werden. Tools wie Ollama oder llama.cpp laufen somit deutlich flüssiger, ohne dass sensible Daten in die Cloud müssen.
Es heißt, dass Matrixoperationen dadurch bis zu siebenmal schneller und Inferenzen in neuronalen Netzen 1,75-mal schneller berechnet werden. Tools wie Ollama oder llama.cpp laufen somit deutlich flüssiger, ohne dass sensible Daten in die Cloud müssen.
Welche Vorteile gibt es für DevOps?
Für IT-Administratoren und DevOps-Teams bietet die neue Version eine native grafische Oberfläche zur Verwaltung von Hosts und VMs. Dadurch müssen Sie sich nicht mehr zwingend auf Kommandozeilen-Tools verlassen, auch wenn diese weiterhin verfügbar bleiben.
Zudem wird die dynamische Bereitstellung über Jenkins unterstützt. So können temporäre Testumgebungen auf Mac-gehosteten VMs automatisch erstellt und nach Abschluss des Jobs wieder gelöscht werden. Das integriert sich nahtlos in bestehende CI/CD-Pipelines.
Zudem wird die dynamische Bereitstellung über Jenkins unterstützt. So können temporäre Testumgebungen auf Mac-gehosteten VMs automatisch erstellt und nach Abschluss des Jobs wieder gelöscht werden. Das integriert sich nahtlos in bestehende CI/CD-Pipelines.
Standard oder Pro: Was brauche ich?
Die Standard-Edition richtet sich an Nutzer, die alltägliche Bürosoftware wie Microsoft Office oder webbasierte Tools nutzen. Sie bietet eine solide Basis für den gelegentlichen bis regelmäßigen Einsatz von Windows auf dem Mac.
Die Pro-Edition ist für IT-Profis, Entwickler und Ingenieure gedacht. Nur hier erhalten Sie den neuen OpenGL-4.3-Treiber, die KI-Beschleunigung für den M4-Chip, erweiterte Netzwerkkonfigurationen und höhere Limits für die Zuweisung von virtuellem RAM und CPU-Kernen.
Die Pro-Edition ist für IT-Profis, Entwickler und Ingenieure gedacht. Nur hier erhalten Sie den neuen OpenGL-4.3-Treiber, die KI-Beschleunigung für den M4-Chip, erweiterte Netzwerkkonfigurationen und höhere Limits für die Zuweisung von virtuellem RAM und CPU-Kernen.
Läuft es auf macOS 27 Golden Gate?
Ja, Parallels Desktop 27 ist vollständig kompatibel mit dem neuen macOS 27 Golden Gate. Sie können Ihr Mac-Betriebssystem aktualisieren, ohne die bestehende Windows-Umgebung neu installieren oder die virtuelle Maschine neu aufbauen zu müssen.
Windows-Anwendungen können wie gewohnt nahtlos neben Mac-Programmen ausgeführt werden, erscheinen im Dock und greifen auf lokale Mac-Dateien zu. Ein Neustart beim Wechsel zwischen den Systemen ist nicht erforderlich.
Windows-Anwendungen können wie gewohnt nahtlos neben Mac-Programmen ausgeführt werden, erscheinen im Dock und greifen auf lokale Mac-Dateien zu. Ein Neustart beim Wechsel zwischen den Systemen ist nicht erforderlich.
Funktioniert es auf Intel-Macs?
Nein, Parallels Desktop 27 wurde exklusiv für Macs mit Apple Silicon (M1 bis M5) entwickelt. Die neuen Architektur-Optimierungen, insbesondere im Bereich Grafik und KI, sind speziell auf diese Prozessoren zugeschnitten.
Wenn Sie noch einen älteren Mac mit Intel-Prozessor nutzen, müssen Sie auf Parallels Desktop 26 oder ältere Versionen zurückgreifen. Diese werden für Intel-Systeme weiterhin angeboten, erhalten aber nicht die neuen Features der Version 27.
Wenn Sie noch einen älteren Mac mit Intel-Prozessor nutzen, müssen Sie auf Parallels Desktop 26 oder ältere Versionen zurückgreifen. Diese werden für Intel-Systeme weiterhin angeboten, erhalten aber nicht die neuen Features der Version 27.
Was kostet Parallels Desktop 27?
Die Preisgestaltung richtet sich nach der gewählten Edition. Die Standard-Version ist laut Quellen als Dauerlizenz für rund 220 US-Dollar (etwa 190 Euro) oder im Jahresabonnement für knapp 100 US-Dollar (etwa 86 Euro) erhältlich.
Für die Pro- und Business-Editionen, die für die meisten IT-Professionals relevanter sind, fallen abweichende Abo-Kosten an. Oft gibt es jedoch Rabattaktionen für Neukunden. Vor dem Kauf empfiehlt sich die Nutzung der kostenlosen 14-Tage-Testversion.
Für die Pro- und Business-Editionen, die für die meisten IT-Professionals relevanter sind, fallen abweichende Abo-Kosten an. Oft gibt es jedoch Rabattaktionen für Neukunden. Vor dem Kauf empfiehlt sich die Nutzung der kostenlosen 14-Tage-Testversion.
Zusammenfassung
- Parallels Desktop 27 verbessert die Virtualisierung auf Apple-Macs
- Ein neuer Grafiktreiber steigert die OpenGL-Leistung um 160 Prozent
- Auf Macs ab dem M4-Chip laufen KI-Modelle deutlich schneller lokal
- Die Software unterstützt das aktuelle Betriebssystem macOS 27 Golden Gate
- Das Update bringt neue Werkzeuge für IT-Abteilungen und Entwickler
- Eine Online-Datenbank bietet Infos zu über 200.000 kompatiblen Programmen
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